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Du glaubst du hast schon Alles gehört? Du bist der Meinung es gibt keine Musikrichtung mehr, die dich noch überraschen kann? - Tja, FALSCH! Zumindest wenn dir die Musiker der Australischen(!) Gruppe Architecture in Helsinki kein Begriff sind.
Selten hat man etwas so Irritierendes, Verstörendes und Merkwürdiges von professionellen Musikern gehört. (Na ja, außer vielleicht bei Ronan Keating). Deswegen fällt es auch extrem schwer ihre Musik zu beschreiben. Am ehesten vielleicht noch durch das Wort verrückt! Aber doch irgendwie fröhlich. Dabei herausstechend ist noch der Fakt, dass man als Hörer das Gefühl hat jedes jemals erfundene Musikinstrument herauszuhören. Das ist schon etwas Besonderes.
Dieser ganz eigene Stil ist es, der Architecture in Helsinki ermöglicht hat in den letzten Jahren 2 Alben auf den Markt zu bringen und ihre bisherige Karriere mit dem kürzlich veröffentlichten “We died, they remixed” zu krönen. Einem “Best of” Album auf dem sie ihre Songs von größtenteils wenig namhaften Künstlern interpretieren lassen.
Und das ist eine CD die wiederum die Absurdität zur Spitze führt, denn wenn man ohnehin schon eigenartige Songs nimmt, die Stimmen verzerrt und mit Dance- bzw. Elektrobeats hinterlegt ist das, was dabei rauskommt mit Worten eigentlich nicht mehr zu beschreiben. Das müsste man schon gehört haben, wobei ich eine etwaige Empfehlung hier nur mit Vorbehalt ausspreche. Leicht verletzbare Gemüter könnten hiervon irreparable Schäden davontragen.
Es gibt keine Situation in der ich mir diese Musik als passend vorstellen könnte. Sollte dennoch ein unstillbares Interesse geweckt worden sein empfehle ich zunächst mal sich die normaleren Songs wie “It´s 5” oder “Wishbone” von den älteren Alben anzuhören.
Architecture in Helsinki bieten auf jeden Fall Musik die man nicht so schnell vergessen wird. Selbst wenn man es will.
Hier gehts zu Homepage und Hörproben.
2 Kommentare
Claudl
19. February 2007 um 20:50
Das musikalische Spektrum reicht hier von fröhlich überdreht bis seltsam verstört…so ungefähr stell ich es mir vor, wenn sich Leute zum musizieren treffen, die seit 72 Stunden nicht mehr geschlafen und ca. 50 Liter Kaffee intus haben…witzig!
Modern Minds And Pastimes - wirsindecht.org
09. October 2007 um 00:34
[…] Architecture in Helsinki, die her schon mal erwähnt wurden, haben mit “Places like this” ein neues Album. Gewohnt strange mussten sie wohl […]
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Beat it
16. May 2008 › 0 Kommentare ›
Fall Out Boy zusammen mit John Mayer covern einen Michael Jackson Klassiker. “Beat it” ist das Opfer und hier das aktuelle Video dazu.
Immer wenn man glaubt man hat alles gesehen, kommt so was…
Austrofred
08. May 2008 › 1 Kommentar ›
Gestern hatte ich endlich die Gelegenheit Austrofred live zu erleben und die Betonung liegt auf erleben, denn dieser Mann ist wohl einer der urigsten Künstler überhaupt. In Österreich auf jeden Fall. Seine Begabung populäre Melodien (hauptsächlich von Queen) mit bekannten heimischen Texten (die er leicht verändert) zu vermischen hat ihn bereits zu einer “Urban Legend” werden lassen. Unterstützt wird seine Performance noch durch großartige Ansagen zwischen den Songs.
Wer sich einen Eindruck verschaffen möchte, hier gehts zu seiner Homepage. Aber unter uns, spielt euch nicht zu lange damit herum, findet lieber raus wann und wo das nächste Konzert ist. Den Champion muss man live erlebt haben.
Fleisch ist mein Gemüse
21. April 2008 › 1 Kommentar ›
“Fleisch ist mein Gemüse” ist ein Buch von Heinz Strunk, das ich vor einiger Zeit gelesen hab und jedem nur wärmstens empfehlen kann. Ein unfassbar witziges Werk nach einer wahren Geschichte. Absolut lesenswert.
Mittlerweile ist auch schon verfilmt worden. Kinostart in Österreich sollte demnächst sein. Ob der Film an das Buch herankommt ist aber fraglich. Man darf gespannt sein.
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