Du glaubst du hast schon Alles gehört? Du bist der Meinung es gibt keine Musikrichtung mehr, die dich noch überraschen kann? - Tja, FALSCH! Zumindest wenn dir die Musiker der Australischen(!) Gruppe Architecture in Helsinki kein Begriff sind.

Selten hat man etwas so Irritierendes, Verstörendes und Merkwürdiges von professionellen Musikern gehört. (Na ja, außer vielleicht bei Ronan Keating). Deswegen fällt es auch extrem schwer ihre Musik zu beschreiben. Am ehesten vielleicht noch durch das Wort verrückt! Aber doch irgendwie fröhlich. Dabei herausstechend ist noch der Fakt, dass man als Hörer das Gefühl hat jedes jemals erfundene Musikinstrument herauszuhören. Das ist schon etwas Besonderes.

Dieser ganz eigene Stil ist es, der Architecture in Helsinki ermöglicht hat in den letzten Jahren 2 Alben auf den Markt zu bringen und ihre bisherige Karriere mit dem kürzlich veröffentlichten “We died, they remixed” zu krönen. Einem “Best of” Album auf dem sie ihre Songs von größtenteils wenig namhaften Künstlern interpretieren lassen.

Und das ist eine CD die wiederum die Absurdität zur Spitze führt, denn wenn man ohnehin schon eigenartige Songs nimmt, die Stimmen verzerrt und mit Dance- bzw. Elektrobeats hinterlegt ist das, was dabei rauskommt mit Worten eigentlich nicht mehr zu beschreiben. Das müsste man schon gehört haben, wobei ich eine etwaige Empfehlung hier nur mit Vorbehalt ausspreche. Leicht verletzbare Gemüter könnten hiervon irreparable Schäden davontragen.

Es gibt keine Situation in der ich mir diese Musik als passend vorstellen könnte. Sollte dennoch ein unstillbares Interesse geweckt worden sein empfehle ich zunächst mal sich die normaleren Songs wie “It´s 5” oder “Wishbone” von den älteren Alben anzuhören.

Architecture in Helsinki bieten auf jeden Fall Musik die man nicht so schnell vergessen wird. Selbst wenn man es will.

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