Angefangen als Rock-Göre ist die junge Kanadierin Avril Lavigne seit Jahren auf dem Weg sich als ernstzunehmende Künstlerin zu etablieren. Mit zunehmend ernster bzw. trauriger werdenden Songs hat sie dafür auch schon ganz gute Ansätze gezeigt, doch auch wenn ihr aktuelles Album “The Best Damn Thing” eher als Rückschritt zu werten ist, es lohnt sich mal reinzuhören.

Der Grund dafür ist auch schnell gefunden, denn es macht Spaß diese CD zu hören. Die, zugegeben teilweise identisch klingenden, Songs animieren zur guten Laune und das größtenteils durch ihre Unbekümmertheit. Schluss mit den depressiven Songs á la “I´m with you“, hier wird gefeiert.

Zu hören ist das auch schon bei der ersten Singleauskopplung “Girlfriend“, die zwar eine nerviges Video mitbringt aber im Großen und Ganzen durch die gute Musik äußerst positiv auffällt.
Weiters auffallend sind die Songs “Contagious“, “When you´re gone” (eine der wenigen Balladen) und “I can do better” der durch den Refrain besonders stimmungsvoll und eingängig geworden ist

Natürlich ist “The Best Damn Thing” relativ simpel ausgefallen und erinnert etwas an ihr Erstlingswerk, aber irgendwie ist Avril Lavigne (oder ihren Produzenten, denn danach riecht es) da ein nettes, fröhliches Album gelungen. Fraglich ist nur ob auch die Fans bereit sind diesen Schritt zurück zu machen.

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