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Funkmaster ›
Pietropizzi ›
Es ist ein Mysterium, ähnlich wie die Geschichte mit den verschwundenen Socken in der Waschmaschine, aber doch nicht so schlimm, weil irgendwie logisch begründbar. Die Frage warum eine bestimmte Art von Besteck immer als Erstes ausgeht.
Im Prinzip ist es ja eigentlich ganz einfach, da man den Schwund an sauberen Besteck auf seine eigenen Essgewohnheiten zurückführen kann und doch hat es etwas Besonderes wenn man das letzte Gaberl erwischt. Eine kindische Freude, die kaum zu überbieten ist. Ganz im Gegenteil dazu der Moment, wenn das gebrauchte Werkzeug nicht mehr verfügbar ist. Das schlechte Gewissen, weil man schon länger nicht abgewaschen hat verbunden mit der Trauer, dass es schon wieder soweit ist. Sicher, wenn die Motivation zur Hausarbeit hier nicht stark genug ist, wird die Faulheit oberhand gewinnen. Das führt dann zu kreativen Ausgüssen ala Suppe essen mit der Gabel (wenn man Zeit hat) oder Brot schneiden wie Jesus beim letzten Abendmahl. Dennoch ist es nur ein hinausschieben des Unvermeidlichen. Des Putzens.
Was ist jedoch, wenn wir einen Schritt weiter gehen und zwar in die Richtung - “Sag mir welche Art von Besteck du am Meisten nutzt und ich sag dir wer du bist” -. Vielleicht geht das ja ein bisschen zu weit, aber der Gedanke ist durchaus interessant.
Nehmen wir zum Besipiel mich. - Abgesehen von Messern hab ich von allen Arten ca. gleich viel. Das Erste was mir ausgeht sind immer die Teelöffel. Warum? Wahrscheinlich weil ich täglich Kaffee trinke und oft Joghurt esse. Was sagt das über mich aus? Abgesehen davon, dass ich in der Früh was brauche um Aufzuwachen zu kommen bringe ich mit Begeisterung meine Verdauung in Schwung. - Ist eigentlich richtig, beschreibt zwar nicht mein ganzes Wesen. aber naja… es ist ein Ansatz.
Wie ist das denn bei euch? Eventuell findet ihr auch den Reiz an diesem Thema. Auf jeden Fall wird es eine Umfrage geben um die Gewohnheiten von euch Lesern zu ergründen. Es steht euch natürlich frei eure Gedanken in den Kommentaren zu hinterlassen und ich hoffe ihr macht das auch.
11 Kommentare
Pia
16. November 2006 um 20:45
Also bei mir sind es eindeutig die Messer!
Braucht man ja auch zu jedem vernünftigen Essen (Na und?Ich mag Spaghetti einfach lieber wenn sie kurz sind…). Und wenn man so wie ich in einer WG lebt kommt natürlich auch noch der Fiesheits-Faktor durch (und bei dir, lieber Stefan, ist das halt eher ein Kampf gegen dich selbst).
Na wie auch immer, hoch lebe der Geschirrspüler!!!
Bender
19. November 2006 um 17:51
Nächster Artikel: verschwinden die Artikel, die am häufigsten gelesen werden, zuerst von der Website? Wenn ja, wieso nicht? Oder?
Claudl
19. November 2006 um 18:27
Kuchengabeln- die gehen bei mir am schnellsten aus.
Zum einen deshalb weil meine Besteckschublade etwas klemmt und die Kuchengabeln ganz vorne liegen, weshalb ich von den normalen Gabeln auf Kuchengabeln umsgestiegen bin. Außerdem fühl ich mich dabei in meine Kindheit zurückversetzt, wo man noch mit dem handlichen Kinderbesteck gegessen hat! Zum anderen bin ich seit ein paar Wochen wieder zu meinem Oliven- Fetisch zurückgekehrt und die Kuchengabeln haben sich bislang als beste Variante herausgestellt die Dinger aus dem Glas zu angeln!
Bender
19. November 2006 um 21:25
Liebe Claudl, ich empfehle dir da den Umstieg auf Fondue-Gabeln. Die haben einige Vorteile: sie sind lang, schmal und gerade. Damit kann man besser zielen und und sie verkanten sich weniger leicht in diesen langen, schmalen und geraden Olivengläsern. Außerdem haben sie Widerhaken, sodass die Oliven nicht so leicht wieder runter rutschen.
Pia
20. November 2006 um 12:45
Hmmm…Fondue…
Eve
26. November 2006 um 22:16
also ich kenn das Problem irgendwie nicht… muss an meinem Gespirrspüler liegen *selbstzufriedengrunzendzurücklehn*
Funkmaster
27. November 2006 um 02:27
Ja, den hab ich auch, aber da ich nicht so oft wasche geht dennoch öfters was aus. Natürlich freu ich mich aber für dich
maüün
28. November 2006 um 13:33
Also bei uns gehen immer die Häferl (ja, ich weiß, is kein Besteck, aber trotzdem - ähnliche Kategorie) aus. Weil der Andi zum Abendessen (Wurstbrot oder Pizza oder manchmal Baguette mit Räucherlachs) Kaffee trinkt.
Eve
30. November 2006 um 14:00
habt ihr nicht nur zwei Häferl?
marüün
01. December 2006 um 16:42
tschuldigung, wir haben 8 stück von diesen stapelbaren ikea häferln, zusätzlich ca. 4 oder 5 weitere von zu hause und dann noch 3 so chinesische dinger (vom uno-schaß, der übrigens morgen wieder stattfindet -> gute chancen auf ein weiteres häferl), die der andi auch als häferl verwendet. sollte also für 2 personen völlig ausreichend sein
marüün
02. December 2006 um 16:20
mist, andi is grad vom uno-schaß zurückgekommen, aber leider ohne häferl…
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Beat it
16. May 2008 › 0 Kommentare ›
Fall Out Boy zusammen mit John Mayer covern einen Michael Jackson Klassiker. “Beat it” ist das Opfer und hier das aktuelle Video dazu.
Immer wenn man glaubt man hat alles gesehen, kommt so was…
Austrofred
08. May 2008 › 1 Kommentar ›
Gestern hatte ich endlich die Gelegenheit Austrofred live zu erleben und die Betonung liegt auf erleben, denn dieser Mann ist wohl einer der urigsten Künstler überhaupt. In Österreich auf jeden Fall. Seine Begabung populäre Melodien (hauptsächlich von Queen) mit bekannten heimischen Texten (die er leicht verändert) zu vermischen hat ihn bereits zu einer “Urban Legend” werden lassen. Unterstützt wird seine Performance noch durch großartige Ansagen zwischen den Songs.
Wer sich einen Eindruck verschaffen möchte, hier gehts zu seiner Homepage. Aber unter uns, spielt euch nicht zu lange damit herum, findet lieber raus wann und wo das nächste Konzert ist. Den Champion muss man live erlebt haben.
Fleisch ist mein Gemüse
21. April 2008 › 1 Kommentar ›
“Fleisch ist mein Gemüse” ist ein Buch von Heinz Strunk, das ich vor einiger Zeit gelesen hab und jedem nur wärmstens empfehlen kann. Ein unfassbar witziges Werk nach einer wahren Geschichte. Absolut lesenswert.
Mittlerweile ist auch schon verfilmt worden. Kinostart in Österreich sollte demnächst sein. Ob der Film an das Buch herankommt ist aber fraglich. Man darf gespannt sein.
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