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Britpop, wie hat er die zweite Hälfte der 90er beherrscht. Aber auch wenn der Begriff teilweise nur noch wie eine dunkle Erinnerung scheint wird er auch heute noch des Öfteren eingesetzt. Sei es auch nur um die Herkunft einer Band deutlich zu machen.
Oasis, die (Mit)Begründer des Britpop und zugleich die Band, die man wohl am ehesten mit diesem Begriff assoziiert, hat ein neues Album. “Dig Out Your Soul” heißt das aktuelle Werk, das zwar sehr Britpoppig klingt aber an sich recht unspektakulär scheint und auch in den Medien kaum Aufmerksamkeit auf sich ziehen konnte. Hierbei wurde wohl einfach verpennt einen Hit herauszubringen um sich Hörer zu angeln.
So hätte man etwa einen der stärkeren Songs wie “Bag it up” oder “The turning” als Single veröffentlichen können. Dazu eine halbwegs gute Promotion und die halbe Welt hätte schon wieder über Oasis gesprochen. Vielleicht wurde das ja auch für die anstehende Tour, die die Band auch nach Wien bringt, aufgehoben aber so wird sich wohl nur der harte Kern der Fans über ein durchschnittlich gutes Album der Briten freuen können. Zumindest vorerst.
“Perfect Symmetry” heißt das Album, das die Britische Band Keane vor kurzem veröffentlicht hat. Leider relativ unspektakulär muss hierbei das Urteil über eine Cd lauten, die ansonsten eigentlich fröhlich beschwingt wirkt aber eben voll bepackt ist mit Songs, die der Hörer recht schnell wieder vergessen wird. Einzige Ausnahme, aber dennoch bisher keine Single, ist die Nummer “Again and again“, die sich als eingängig erweisen könnte.
Die Band Bloc Party hat in den letzten Jahren zahlreichen Musikbegeisterten viel Grund zur Freude gegeben. Durch das stetige veröffentlichen von hochwertigen Songs und Alben konnte sie sich bereits eine beträchtlich Anhängerschaft aufbauen. Und diese ist sicherlich voller Begeisterung in die Plattenläden gelaufen als vor kurzem ihr neues Album “Intimacy” veröffentlicht wurde.
Beim ersten anhören könnte dann einige Fans der Schlag getroffen haben denn die ersten zwei Nummern sind so gar nicht die netten rockigen Nummern, die man von Bloc Party erwartet, vielmehr unterliegt man dem Überfluss an Reizen, wie es eben nur ein Elektro-Track bewerkstelligen kann. Ab dem dritten Song stößt man dann wieder auf Lieder im “klassischen” Stil, was den Herzschlag erheblich senkt. Auch wenn der Elektro-Einfluss nicht ganz schwinden mag, er wird auf ein erträgliches Maß gesenkt.
So kann man dann die hervorragenden Tracks “Halo” und “Signs” in voller Stärke genießen und es kommt zu einem versöhnlichen Abschluss. Dank Bloc Party, der Zukunft des Britpops?
01. January 2009 › 0 Kommentare ›
Ich hoffe ihr alle habt den Jahreswechsel gut überstanden und fühlt euch schon wieder einigermaßen fit. Falls ja, ist es an der Zeit sich wieder dem Business zu widmen, wenn auch auf gemütliche Weise, denn gerade wurde die erste Umfrage der Jahrescharts 2008 frei geschaltet, also votet fleißig.
Ich freue mich schon auf die Ergebnisse.
18. December 2008 › 2 Kommentare ›
Beim durchforsten von Photoshop-Tutorials im Web bin ich schon sehr oft auf äußerst beeindruckende Kunstwerke gestoßen. Was einige Leute hier mit Maus und Tastatur statt Pinsel zusammenbringen verdient mindestens eine Ausstellung in einer Gallerie. Wenn auch das nicht das richtige Medium wäre. Eine besonders eindrucksvolle kleine Sammlung sind folgende 48 Beispiele. Einige davon würde ich mir sofort als Poster aufhängen, traumhaft.
04. December 2008 › 6 Kommentare ›
Man kennt es eigentlich nur aus den Nachrichten, dass irgendwann kurz vor dem Jahreswechsel das Wort und das Un-Wort des Jahres bekannt gegeben werden. Oft fragt man sich dabei “Und wer hat da abgestimmt”? Diesmal könnt ihr es sein, denn diesmal weiß ich wo es die Möglichkeit dazu gibt. Ihr müsst einfach diesem Link folgen und schon könnt ihr eurem Favoriten zum Sieg verhelfen. Viel Spaß.
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