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Liebe Christl,
Mit Freude habe ich zur Kenntnis genommen, dass du mittlerweile auch in Deutschland Erfolge feiern durftest und umso mehr stieg die Spannung auf dein neues Album “Lebe Lauter”, das erst kürzlich erschienen ist. Natürlich gratuliere ich dir zu deinem Triumph und freu mich für dich aber dennoch stellt sich mir immer wieder die Frage: Bist du zufrieden?
Ich meine hier gar nicht die Zufriedenheit bezüglich deines Erfolgs, denn Nummer 1 in Deutschland und Österreich bzw. Top 10 in der Schweiz spricht schon für sich. Als heimische Künstlerin, die auf Deutsch singt, hast du damit Alles erreicht was es zu erreichen gibt. Deine Marketingmaschinerie funktioniert einwandfrei und deine Medienpräsenz ist fast schon beängstigend. Was ich meine ist ob du mit dem zufrieden bist, was musikalisch unter deinem Namen entsteht.
Dein neues Album „Lebe Lauter“ ist, wie angekündigt rockiger als die Vorgänger und musikalisch gesehen wirklich stark. Beinahe ohne Ausnahme ist es von eingängigen Melodien geprägt, die hervorragend rocken oder auch auf die Tränendüse drücken, aber leider wurde nur selten die richtige Abstimmung gefunden. Es wirkt leider viel zu sehr so als wurden Texte und Melodien unabhängig voneinander geschrieben und dann auf gut Glück zusammengewürfelt. Überhaupt scheint das System der Willkür auch innerhalb der Texte verwendet worden zu sein, da es dem Hörer bei einigen Tracks schwer fallen wird den Sinn der Sache zu finden. Da du dich entschlossen hast in deiner Muttersprache zu singen, musst du auch damit leben, dass die Ansprüche diesbezüglich höher sind.
Ich will hier jetzt auch nicht Alles schlecht reden. Die ersten beiden Auskopplungen „Nie Genug“ und „Um bei dir zu sein“ sind absolute Ohrwürmer und haben reichlich Anklang gefunden. Das noch unveröffentlichte „Ohne dich“, welches ich für das stärkste Stück der CD halte, ist wirklich gut gelungen. „Lebe lauter“ ist eine wunderbare Rocknummer und „Scherbenmeer“ hat im Refrain Eigenschaften eines Top-Songs zu bieten. Auch weitere gute Ansätze sind zahlreich auf dem Album zu finden, aber da du dich aufgemacht hast dich mit den Top-Bands des Genres zu messen, reicht das noch nicht.
Darum bitte ich dich hier, liebe Christina; nimm dir ein bisschen mehr Zeit wenn du eine Platte auf den Markt bringst. Ein wenig mehr durchdenken der einzeln Tracks könnte die Qualität deiner Musik noch verbessern. Es ist unwahrscheinlich, dass es dir noch mehr Erfolg bescheren würde, aber vielleicht könntest du mit größerer Zufriedenheit auf das blicken, was in den Geschäften unter deinem Namen verkauft wird. Deine Hörer würden es dir ganz sicher danken!
Mit freundlichen Grüßen, dein Funkmaster.
4 Kommentare
Bender
11. October 2006 um 09:40
Okay, dazu fällt mir echt nicht viel ein. Ich bin ja auch eher genervt von dem nicht endend wollenden Teenie-Hype um Christl. Und die unglückliche Mischung aus Indie-Rock, Schlagerrhythmen und Ethnopop will mir einfach nicht gefallen. Naja, Geschmacksache eben…
Sarah Büchel
13. November 2006 um 15:52
Du bist einfach voll cool und ich würde alles geben um so zu sein wie du.
Mein allergrößter Wunsch ist es, dass du mir zu meinem geburtstag die
Hand schütteln würdest und mit mir reden würdest, ein Konzert geben
würdest,………….Hm dass wäre schön. Ich habe über 20 Poster und
Berichte von dir und von dir total Begeistert!!!!!!!! ; )
PS: Auf dem nächsten Konzert mal ich dir wieder ein Bild von dir!!!!!
bist mein allergrößter Star
SARAH
An jedem neuen Tag geb ich auf was ich hab um bei dir zu sein……..!!!!!
Robert
28. March 2007 um 14:18
Hi Christl
Christina Stürmer - wirsindecht.org
18. April 2008 um 17:05
[…] Christl, Ich bins wieder. Ja ich weiß, beim letzten Mal war ich ziemlich kritisch und das ist in einigen Kreisen nicht gut angekommen aber ich weiß auch, […]
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Nur ganz kurz
Austrofred
08. May 2008 › 1 Kommentar ›
Gestern hatte ich endlich die Gelegenheit Austrofred live zu erleben und die Betonung liegt auf erleben, denn dieser Mann ist wohl einer der urigsten Künstler überhaupt. In Österreich auf jeden Fall. Seine Begabung populäre Melodien (hauptsächlich von Queen) mit bekannten heimischen Texten (die er leicht verändert) zu vermischen hat ihn bereits zu einer “Urban Legend” werden lassen. Unterstützt wird seine Performance noch durch großartige Ansagen zwischen den Songs.
Wer sich einen Eindruck verschaffen möchte, hier gehts zu seiner Homepage. Aber unter uns, spielt euch nicht zu lange damit herum, findet lieber raus wann und wo das nächste Konzert ist. Den Champion muss man live erlebt haben.
Fleisch ist mein Gemüse
21. April 2008 › 1 Kommentar ›
“Fleisch ist mein Gemüse” ist ein Buch von Heinz Strunk, das ich vor einiger Zeit gelesen hab und jedem nur wärmstens empfehlen kann. Ein unfassbar witziges Werk nach einer wahren Geschichte. Absolut lesenswert.
Mittlerweile ist auch schon verfilmt worden. Kinostart in Österreich sollte demnächst sein. Ob der Film an das Buch herankommt ist aber fraglich. Man darf gespannt sein.
A recap of the last 10 years
15. April 2008 › 0 Kommentare ›
Ein paar werden es wissen, ich hab in letzter Zeit an einem Video gearbeitet, das die letzten 10 Jahre in meinem Freundeskreis Revue passieren lassen soll. Nachdem ich den passenden Song gefunden habe und fleißig Fotos aussortiert wurden ist es jetzt fertig. Und wie ich finde ist es ganz gut geworden. Aber bitte, bildet euch eure eigene Meinung. Hier gehts zum Video.
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