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Das zweite Album ist oft der Knackpunkt in der Karriere eines Künstlers. Wird man, nachdem man gerade den Durchbruch geschafft hat, den Erwartungen gerecht oder zerschellt man an dieser zu überwindenden Barriere, wie schon so viele andere auch. Deswegen sind dabei auch ordentlich Emotionen im Spiel. Doch nicht nur die Interpreten, sondern auch Fans und Kritiker blicken immer wieder mit Spannung auf so ein Werk. Mal sehen wie sich folgende Künstler gehalten haben.
Erstes Album: “The Bravery”
Bekanntester Song: “An honest mistake”
The Bravery hatten 2005 diesen einen fantastischen Hit. Dann wurde es leider viel zu ruhig um die Band. Das neue Album “”The Sun And The Moon” kann das jetzt ändern, denn mit “Time won´t let me go” ist auch wieder eine sehr verheißungsvolle Single am Start. Aber auch die restlichen Tracks wissen zu überzeugen und funktionieren wunderbar als gute-Laune-Werk, dass durch einige Balladen zwischendurch auch Abwechslung bietet. Neben der Single stechen dabei noch die Songs “Believe“, “Above and below” und das pfeifen wieder populär machende “Bad sun” hervor.
Ein gutes Album, das durchaus das Nötige Potential besitzt um mehr als einen Hit hervorzubringen.
Erstes Album: “Eye To The Telescope”
Bekannteste Songs: “Other side of the world“; “Suddenly I see“; “Black horse and the cherry tree”
Ähnlich wie bei ihrem ersten Album präsentiert KT Tunstall auf ihrem aktuellen Werk “Drastic Fantastic” äußerst angenehme Musik. Die talentierte Dame aus der Sparte Singer/Songwriter geht es diesmal etwas flotter an und kreiert damit ein sehr ausgeglichenes Werk, dass musikalisch einwandfrei produziert wurde. Der herrausragenden Songs sind dabei “Hold on“, “Hopeless” und “I don´t want you now“, das Prunkstück der Platte.
Eine CD, die sich hervorragend zu entspannen eignet aber auch Songs zu bieten hat die wesentlich mehr bedeuten können.
Erstes Album: “Zwischen Heimweh und Fernsucht”
Bekanntester Song: “Wenn jetzt Sommer wär”
Pohlmann, auch als Singer/Songwriter einzustufen, hatte eine erfolgreiche Auskopplung seines Albums aus dem letzten Jahr und versucht hier mit seiner neuen Platte “Fliegende Fische” schnell nachzulegen. Rein musikalisch gibt es an der Platte auch nichts auszusetzen, denn ein ums andere mal gelingt es dem Künstler gute und eingehende Melodien zu schaffen. Leider erliegt er, wie viele andere Deutsch singende Interpreten, dem Problem des textens. Die Texte sind zwar nicht schlecht aber eben auch nicht so gut, dass tausende sie auswendig lernen werden. Zu sehr wird der Durchschnitts-Hörer am Versuch scheitern damit etwas anfangen zu können. Die Ausnahme ist der Song “Musik“, der in jeglicher Hinsicht gut ins Ohr geht.
Ein Werk, dass sich wahrscheinlich am ehesten als Hintergrundmusik eignet von einem Künstler mit viel Potential. Wahrscheinlich war es aber einfach zu früh für das zweite Album.
Letztes Album: “Elevator”
Bekannteste Songs: “Goodnight, goodnight“; “Middle of nowhere”
Hot Hot Heat haben zwar schon vor ihrem letzten Album Platten veröffentlicht, den Durchbruch haben sie aber mit “Elevator” geschafft und damit ist es ihr aktuelles Werk, dass unter genauer Beobachtung der Kritiker steht. “Happiness LTD” steht seinem Vorgänger aber um nichts nach und bietet durchgehend gute Musik. Zwar ohne Songs die der erprobte Hörer sofort als Hit identifizieren würde, jedoch mit zahlreichen Tracks die bald ins Ohr gehen. Dazu gehören “Outta heart“, “So so cold“, “Give up?” und die erste Auskopplung “Let me in“.
Eine Platte, die zwar ein wenig Zeit braucht aber mit dem wiederholten Hören immer besser wird. Souverän gelöst.
02. July 2009 › 1 Kommentar ›
Der Walkman feiert diese Woche sein 30jähriges Jubiläum. Anlässlich dieses Jahrestages hat das BBC Magazine einen 13 Jährigen Jungen dazu ermutigt seinen iPod für eine Woche gegen einen Walkman der ersten Generation einzutauschen. Seine Eindrücke mit diesem Gerät schildert der Jüngling in diesem Artikel.
Ein unterhaltsames Werk voller Nostalgie und Missverständnisse, das die Unterschiede der Produkte gut auf den Punkt bringt.
09. June 2009 › 2 Kommentare ›
Linz, die Kulturhauptstadt Europas 2009, bietet sich für einen Kurzbesuch an. Gerade für uns Ost-Österreicher, ist es doch nah gelegen. Auch wenn die Stadt an sich nicht sonderlich spektakulär wirkt gibt es 2 Plätze, die besucht werden sollten. Der eine ist das ARS Electronica Center (das ein Muss bei jeden Linz-Aufenthalt ist) in dem es leicht fällt sich viele Stunden aufzuhalten und das man als “Museum zum Anfassen” bezeichnen kann. Der Spaß kommt dabei sicherlich nicht zu kurz wie diese Video(s) belegen können.
Das andere was man sehen sollte ist der “Höhenrausch” vom OK, ein Ausstellung über den Dächern von Linz. Neben einer fahrt mit dem Riesenrad und einem musikalischen Spaziergang im Regen besticht dabei vor allem die großartige Aussicht, die noch bis Ende Oktober bestaunt werden kann. Eine Chance, die nicht versäumt werden sollte (wie dies Bilder zeigen).
Menschen mit wenig Zeit sei gesagt, das Wichtigste ist locker an einem Tag zu schaffen. Sollte sich der Besucher doch entschließen über Nacht zu bleiben, empfiehlt es sich nicht zu spät Essen zu gehen (Viele Restaurants haben nur bis 22 Uhr geöffnet) und den Abend in der Musicbar “Rox” ausklingen zu lassen. Sollte dort kein Platz zu finden sein, auch das “Lennox” und das “Cafe Meier” wirken sehr empfehlenswert.
Viel Spaß in Linz!
02. June 2009 › 1 Kommentar ›
Kommenden Sonntag ist es wieder soweit, es darf gewählt werden, doch selten ist man im Vorfeld einer Wahl auf so viele unentschlossene Wähler gestoßen. Das mag auch am schlechten Informationsfluss liegen, doch um dem entgegenzuwirken empfiehlt es sich (wieder) wahlkabine.at einen Besuch abzustatten. Dort finden sich wie gewohnt, die Hauptthemen der kommenden EU-Wahl und sollten den noch Unentschlossenen Helfen ihre Meinung einer antretenden Partei zuzuordnen. Viel Erfolg!
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1 Kommentar
Claudl
24. October 2007 um 21:39
Bei den “Zweitlingswerken” kann’s schon mal passieren, dass die Luft raus is..muss aber gestehen, bei The Bravery fand ich’s direkt schade, dass ich damals nach “An Honest Mistake” kapituliert habe, weil “The Sun and The Moon” echt einiges zu bieten hat, das gut ins Ohr geht! Bin auch sehr angetan von KT Tunstall.
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