Erst H-Blockx, dann 4Lyn. Die Rückkehr ehemals erfolgreicher deutscher Bands scheint gar kein Ende zu nehmen. Nun haben auch die Schröders ihren Weg zurück in die Musikwelt gefunden. Ja die Schröders. Bekannt durch Songs, wie “Lass uns schmutzig Liebe machen” und, ähm, … - Da beginnt dann ein wenig das grübeln.

Gut informierte Musikfreunde werden da nur schmunzeln, während der Rest von uns einen flüchtigen Blick auf das 2003 veröffentlichte Best of Album werfen muss um sich Songs wie “Fr. Schmidt“, “Frösche” oder “Saufen, saufen, saufen” wieder in Erinnerung zu rufen. Und plötzlich hat man wieder ein klares Bild vor Augen, wer diese Schröders sind und was für Musik sie gemacht haben. Diese Spaßmacher der 90er..

Ganz so lustig präsentiert sich das aktuelle Album “Endlich 18” allerdings nicht. Die Tendenz ist zwar eindeutig noch Fun aber teils nicht ankommen wollende Schmähs bis nicht witzig gemeinte Texte lassen die Band seriöser erscheinen. Aber auch weniger einprägsam. Dennoch, es sind gute Nummern auf der CD zu finden, die vor allem musikalisch überzeugt. Neben dem klassischen (Punk) Rock wurden hier noch Elemente aus dem Ska beigefügt, die das Werk insgesamt ausgeglichener erscheinen lassen.

Die besten Songs der Platte sind dabei “Immer mehr“, “Scheissband“, “Thomas” und “Nr 13“, die einzige Ballade des Albums.

Endlich 18” von den Schröders ist sicherlich kein Werk, das die Welt verändern wird aber es ist solide Musik einer standhaften Band, die mittlerweile schon seit vielen Jahren immer wieder ein Lächeln in die Gesichter ihrer Hörer zaubern. Und damit durchaus hörenswert.

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