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Funkmaster ›
Pietropizzi ›
Vor bald zwei Wochen bin ich zum ersten mal in meinem Leben Besitzer einer Spielkonsole geworden. Sie hört auf den Namen »Wii« und bisher bin ich sehr zufrieden mit meinem Kauf, denn meine Erwartungen wurden erfüllt wenn nicht sogar Übertroffen und wie man letzten Dezember lesen konnte waren diese nicht gerade niedrig.
Kurz vor Weihnachten letzten Jahres wurde Nintendos neueste Spielkonsole also angekündigt und ich war sofort begeistert vom neuen Spielkonzept mit der Wii-Remote (oder Wiimote). Deshalb dachte ich ursprünglich nicht, dass ich mir mit dem Kauf so lange Zeit lassen würde, aber die erhofften Preissenkungen blieben Aufgrund des alle Erwartungen übertreffenden Erfolgs leider aus. Besonders beeindruckend zeigte sich der Siegeszug der Konsole für »nicht Spieler« im August 2007 als Nintendo mit den Gesamtverkaufszahlen (alle verkauften Konsolen seit der Markteinführung) an Microsofts XBox 360 vorbeizog obwohl diese zu dem Zeitpunkt schon ein Jahr länger auf dem Markt war. Im Nachhinein betrachtet ging Nintendo also den richtigen Weg indem sie durch das neue Konzept viele Kunden gewinnen konnten, die früher keine »Videospieler« waren.
Nach dem Kauf Zuhause angekommen ging es gleich ans auspacken, anschließen und herumspielen. Natürlich habe ich das fotografisch festgehalten um euch einen genauen Blick auf die Hardware zu ermöglichen. Nachdem die Wii ihren Platz neben dem Fernseher eingenommen hatte und alle Kabel (AV, Strom und die Sensorbar) angeschlossen waren fiel mir gleich wieder ein, dass ich ja Gott Sei Dank kein LAN-Kabel brauche, da die Wii über eine WLAN Schnittstelle verfügt. Das Einstellen der Parameter für die Internetverbindung war schnell erledigt und schon lud ich automatisch ein Systemupdate herunter. Wunderbar.
Nach dem Einschalten findet man sich im Hauptmenü wieder, das aus den sogenannten Wii Channels besteht. Diese stellen die vorhandenen Anwendungen dar.
In allen Menüs bewegt man sich indem man mit der Wiimote, die man wie eine Fernbedienung hält, auf den Bildschirm zeigt. Dort findet man eine kleine Hand als Cursor wieder. Die Bedienung ist sehr intuitiv und einfach. Da die Wiimote vibrieren kann gibt sie einem zusätzliches ein taktiles Feedback über den Schirminhalt, z.B. wenn man über einen Channel fährt. Dank des eingebauten Lautsprechers in der Wiimote kommen vor allem bei Spielen einige der Geräusche direkt aus dem Controller, z.B. das Geräusch wenn man den Ball trifft beim Golfen. Die Spiele, ich habe bis jetzt nur »Wii Sports« und »Wii Play«, sind sehr nett. Vor allem zu Beginn war ich begeistert von der neuen Art der Steuerung. Darüber lässt sich nicht viel Erzählen, das muss man einfach selbst mal ausprobieren. Die beiden quasi beigepackten Spiele werden alleine natürlich relativ bald eher uninteressant, sind aber für 2-4 Spieler ein Quell für viele, viele Stunden Spielspaß. Einfach irrsinnig lustig.
Als nächstes freue ich mich natürlich auf viele weitere Spiele die ich ausprobieren kann. Mit großer Vorfreude Blicke ich da vor allem in Richtung »The Legend of Zelda - The Twilight Princess« aber ich kann auch das mitte Novmeber erscheinende »Super Mario Galaxy« kaum noch erwarten, sowie generell alle Mario-Spiele. Mein kurzes Fazit bisher: Die Wii überzeugt durch den hohen Spielspaß Faktor, der fast unabhängig vom Spiel schon um einiges höher liegt als der der Konkurrenz. Sogar das Bewegen im Menü macht, zumindest bis jetzt, Spaß. Damit rückt die, im Vergleich zur Konkurrenz, altbackene Grafik schnell in den Hintergrund. Der Preis von momentan ca. 240 € hinterlässt auch nicht so ein großes Loch im Portmonee und krönt die Wii spätestens beim Preis-Leistungs-Verhältnis zum für mich eindeutigen Sieger. Einfach, Wii?
3 Kommentare
Benedikt
28. October 2007 um 18:22
Ein sehr informativer Artikel für (noch) Nicht-Wii-Besitzer. Ich konnte die Konsole ja vor kurzem selbst bei dir ausprobieren und ich war wirklich begeistert. Ich spiele ja eigentlich schon lange nicht mehr und die Testfahrt vor ein paar Monaten mit der Xbox 360 war ziemlich enttäuschend (wie kann ein fürs Wohnzimmer gedachtes Unterhaltungsgerät lauter als eine Mikrowelle sein!?). Bei der Wii bin ich jetzt ernsthaft am Überlegen. Sie ist günstig und sie macht vor allem mit mehreren Spielern eine Menge Spaß. Das Beste ist die innovative Steuerung — es wurde wirklich Zeit, dass hier mal ein Hersteller neue Wege geht.
Pietropizzi
29. October 2007 um 09:51
Ich habe bei dir schon gleich gemerkt, dass dir die Wii gefallen hat. Also ich bin auf jeden Fall dafür, dass du sie dir zulegst
Ich konnte ja mittlerweile ein paar Spiele ausprobieren und bin sehr begeistert von »Super Paper Mario«, das eine tolle Mischung aus den klassischen Super Mario Plattformspielen und einem Mini-RPG ist. Es gibt also auch gute Einzelspieler-Spiele, obwohl das meiste mit mehr Personen natürlich lustiger ist.
Boom Blox - EA und Spielberg - wirsindecht.org
09. February 2008 um 14:41
[…] Der größte Spiele-Publisher EA und einer der bekanntesten Film Regisseure, Steven Spielberg, arbeiten gemeinsam an einem neuen Computerspiel namens »Boom Blox«. Was man darüber lesen kann scheint sehr nett zu sein, ich bin schon gespannt. Erscheinungstermin: noch 2008. Auf der Wii, juhu! […]
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Austrofred
08. May 2008 › 1 Kommentar ›
Gestern hatte ich endlich die Gelegenheit Austrofred live zu erleben und die Betonung liegt auf erleben, denn dieser Mann ist wohl einer der urigsten Künstler überhaupt. In Österreich auf jeden Fall. Seine Begabung populäre Melodien (hauptsächlich von Queen) mit bekannten heimischen Texten (die er leicht verändert) zu vermischen hat ihn bereits zu einer “Urban Legend” werden lassen. Unterstützt wird seine Performance noch durch großartige Ansagen zwischen den Songs.
Wer sich einen Eindruck verschaffen möchte, hier gehts zu seiner Homepage. Aber unter uns, spielt euch nicht zu lange damit herum, findet lieber raus wann und wo das nächste Konzert ist. Den Champion muss man live erlebt haben.
Fleisch ist mein Gemüse
21. April 2008 › 1 Kommentar ›
“Fleisch ist mein Gemüse” ist ein Buch von Heinz Strunk, das ich vor einiger Zeit gelesen hab und jedem nur wärmstens empfehlen kann. Ein unfassbar witziges Werk nach einer wahren Geschichte. Absolut lesenswert.
Mittlerweile ist auch schon verfilmt worden. Kinostart in Österreich sollte demnächst sein. Ob der Film an das Buch herankommt ist aber fraglich. Man darf gespannt sein.
A recap of the last 10 years
15. April 2008 › 0 Kommentare ›
Ein paar werden es wissen, ich hab in letzter Zeit an einem Video gearbeitet, das die letzten 10 Jahre in meinem Freundeskreis Revue passieren lassen soll. Nachdem ich den passenden Song gefunden habe und fleißig Fotos aussortiert wurden ist es jetzt fertig. Und wie ich finde ist es ganz gut geworden. Aber bitte, bildet euch eure eigene Meinung. Hier gehts zum Video.
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