Feeder gibt es nun bereits 14 Jahre und die Musiker werden noch immer nicht müde, Neues herauszubringen. Das 7te Album könnte allerdings zu einer unüberwindbaren Hürde für die Band werden, denn das vor 2 Jahren veröffentlichte Best ofThe Singles” hat die Messlatte sehr hoch gesetzt.

Dadurch muss das aktuelle Werk “Silent Cry” einen Vergleich antreten, der nicht zu gewinnen ist. 12 Jahre Bandgeschichte und zahlreiche Hits gegen stilistisch beinahe unveränderte Tracks, deren Klassenbesten sich nahtlos in eben dieses Best of einfügen würden. Welch unfaires Duell.

Wenn man all das außer Acht lassen kann und sich nur mit “Silent Cry” beschäftigt stößt man auf eine Cd, die dem Hörer einiges zu bieten hat. Der ein oder andere Song ist zwar deutlich in die Kategorie Hintergrundmusik einzuordnen, doch eine überraschend hohe Anzahl an Titeln geht augenblicklich gut ins Ohr. Ob diese dann einen dauerhaften Hörtest überstehen können ist aber fraglich.

Zu den Tracks, denen man das zutrauen kann, gehören “Itsumo“, “Silent cry“, “Who´s the enemy” und “8:18“, wahrscheinlich das stärkste Stück der Platte.

Silent Cry” von Feeder ist sicherlich kein überdurchschnittliches Album und man darf sich fragen warum es das schwere Erbe eines Best of anzutreten hat. Andererseits, ohne “The Singles” würden viele Musikfans Feeder wohl nicht kennen. Und dieser Artikel würde nicht hier stehen…

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