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Ein ganzer Haufen neuer Alben wird jede Woche auf den Musikmarkt geworfen und ihr könnt mir glauben es ist nicht leicht den Überblick zu behalten. Da nicht jede CD mit einem eigenen Artikel gewürdigt werden kann versuche ich eben die Künstler in Gruppen einzuteilen. Dieses Mal schauen wir uns mal an was die Mädels der Branche so zustande gebracht haben.
Christina Aguilera - Back to basics
Nach 4 Jahren Pause ist Christina Aguilera mit neuem Album zurück und belebt dabei, auf interessante Weise, den Swing wieder. Das das Konzept, den Swing ins 21. Jahundert zu holen, aufgeht kann man schon in der ersten Singleauskopplung “Ain´t no other man” hören, die schon allein dadurch glänzt, dass sie mal etwas Anderes ist. Leider kann man das nicht vom gesamten Album behaupten, da zwar immer wieder gute Ideen zu bemerken sind aber es oft an der Umsetzung hapert bzw. die Songs einfach nicht sonderlich gut ins Ohr gehen. Einzig die Lieder “On our way“, “Slow down baby” und “Without you” bieten noch wirklichen Hörgenuss. Ansonsten siegt zu oft der Drang weiterzuschalten.
Vom Ansatz her ist “Back to basics” ein gutes Album und nur war der Lösungsweg leider nicht der Richtige. Schade eigentlich, denn das Potenzial war da.
Stacie Orrico - Beautiful Awakening
Die CD “Beautiful Awakening” ist ein Album , das beim ersten Durchhören wahrscheinlich recht spurlos am Hörer vorbei geht aber schon beim zweiten oder dritten Durchlauf wird man bemerken, dass der Name hier wirklich Programm ist. Stacie Orrico hat hier mit der gewohnten Mischung aus Pop und R´n´B eine Platte herausgebracht, die unheimlich gemütlich ist und somit die perfekte Musik für den Morgen oder einen chilligen Tag bietet. Das kraftvollste Lied der Platte und zugleich auch die erste Auskopplung ist “I´m not missing you” aber auch wenn das Ein oder Andere Lied besser ist als der Rest möchte man hier gar keinen Song empfehlen sondern vielmehr Vorschlagen sich die Zeit zu nehmen um das ganze Album zu hören. Vielleicht erlebt man dann auch ein “Beautiful awakening”.
Joan Jett And The Blackhearts - Sinner
Mit “I love Rock´N´Roll” hat Joan Jett jetzt schon seit unzähligen Jahren ein Fixplatz in den Playlists diverser Clubs. Jetzt ist ein neues Album am Markt und erfreut uns mit rockigen Beats und anspruchsvollen Texten. Positiv fallen dabei die Lieder “Riddle“, “Naked” und “Change the world” auf. Aufgefallen ist aber auch, das sich einige Songs perfekt zur Ska-Interprätation eignen würden.
Das sie mit “Sinner” an frühere Erfolge anknüpfen kann ist nicht zu erwarten, aber dennoch wird dem Hörer hier ein respektables Album geboten.
Kelis ist als die etwas freakige Frau bekannt, die mit ihrer herrausragenden Stimme eine Mischung aus Hip Hop und Soul zelebriert. Auch wenn Songs wie “Milkshake” auf dauer vielleicht etwas anstrengend waren ist der britischen Sängerin beim aktuellen Album “Kelis was here” eine gut abgerundete CD gelungen. Hörenswert sind die Songs “Goodbyes“, “Weekend” (feat. Will.I.Am), “Till the weels fall off” und die aktuelle Single “Bossy“. Als Highlight könnte man den Track “Like you” bezeichnen, bei dem der aufmerksame Hörer auf vertraute Musik im Hintergrund stoßen wird. Äußerst interessant.
Justin Timberlake - FuturSex LoveSounds
I´m bringing sexy back
war die Mutmaßung zu Beginn der ersten Singleauskopplung “SexyBack” auf die ich gearde zu reagieren musste. Das Album “FuturSex LoveSounds” vom Herrn Timberlake wurde schon Wochen vor der Veröffentlichung als Chartstürmer angekündigt und wird diese hohe Erwartung sicherlich auch erfüllen, falls es das nicht schon hat. Warum(?) ist jedoch die Frage. Der frühere Boygroup-Star entfernt sich mit dieser CD weiter von dem bisherigen R´n`B Sound und geht mehr Richtung Hip Hop bzw. Electro-pop. Bei Ersterem hatte, wie bei Nelly Furtado, Timbaland seine Finger im Spiel. Zu Zweiterem können wir die erste Single “SexyBack” zählen. Neben diesem Song stechen noch “My love“, “What goes around - comes around” und “Losing my way” heraus.
“FuturSex LoveSounds” ist ein Album das zwar tanzbare Tracks liefert aber möglicherweise nicht den durchschnitts Justin-Fan ansprechen wird, da sich der Herr Timberlake immer mehr von dem entfernt, was er eigentlich sein sollte. Ein Sänger.
2 Kommentare
Bender
21. September 2006 um 09:22
Eigentlich klar - Justin Timberlake singt ja auch höher als die meisten Girls in dem Artikel. Hmmm…
Funkmaster
22. September 2006 um 17:32
Durchaus richtig, aber meine eigentliche Motivation ihn in diese Gruppe einzufügen war, dass, mal abgesehen von Stacie Orrico (die ist zu jung), jede dieser Damen wahrscheinlich mehr Mann ist als der liebe Justin.
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Beat it
16. May 2008 › 0 Kommentare ›
Fall Out Boy zusammen mit John Mayer covern einen Michael Jackson Klassiker. “Beat it” ist das Opfer und hier das aktuelle Video dazu.
Immer wenn man glaubt man hat alles gesehen, kommt so was…
Austrofred
08. May 2008 › 1 Kommentar ›
Gestern hatte ich endlich die Gelegenheit Austrofred live zu erleben und die Betonung liegt auf erleben, denn dieser Mann ist wohl einer der urigsten Künstler überhaupt. In Österreich auf jeden Fall. Seine Begabung populäre Melodien (hauptsächlich von Queen) mit bekannten heimischen Texten (die er leicht verändert) zu vermischen hat ihn bereits zu einer “Urban Legend” werden lassen. Unterstützt wird seine Performance noch durch großartige Ansagen zwischen den Songs.
Wer sich einen Eindruck verschaffen möchte, hier gehts zu seiner Homepage. Aber unter uns, spielt euch nicht zu lange damit herum, findet lieber raus wann und wo das nächste Konzert ist. Den Champion muss man live erlebt haben.
Fleisch ist mein Gemüse
21. April 2008 › 1 Kommentar ›
“Fleisch ist mein Gemüse” ist ein Buch von Heinz Strunk, das ich vor einiger Zeit gelesen hab und jedem nur wärmstens empfehlen kann. Ein unfassbar witziges Werk nach einer wahren Geschichte. Absolut lesenswert.
Mittlerweile ist auch schon verfilmt worden. Kinostart in Österreich sollte demnächst sein. Ob der Film an das Buch herankommt ist aber fraglich. Man darf gespannt sein.
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