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Funkmaster ›
Pietropizzi ›
Ob sie wirklich jemals gut war, darüber lässt sich streiten. Aber bei dem “gone bad” fällt es leichter die neue Rihanna zu sehen. Den Hauptteil dazu beigetragen hat aber nicht ihr Auftreten, nein, es dreht sich alles um ihr aktuelles Album.
“Good Girl Gone Bad” ist eine CD, die mit Hilfe der ersten Auskopplung “Umbrella” sehr stark promoted wurde. Leider klingt es sonst nicht danach. Die meisten Songs erinnern eher an die Dance-Trash Zeit der 90er und die wenigen Ausnahmen entschädigen kaum dafür. Aber eigentlich hält der Name damit ja nur das was er verspricht.
“It´s bad, it´s bad” wird sich wohl auch Chris Cornell, den man als Interpreten des letzten Bond-Titelsongs “You know my name” kennt, gedacht haben als er sein aktuelles Album “Carry On” zusammengestellt hat. Die Scheibe ist rockig und hat viel Soul, nur ist das alles nicht mehr von Interesse sobald man beim Track Nr. 8 und damit bei seiner Interpretation von “Billie Jean” angekommen ist. Diese durchaus interessante Nummer lässt den Gesamteindruck des Albums komplett verschwimmen.
Sehr wohl in Erinnerung bleiben wird “Era Vulgaris“, das neue Album der Queens Of The Stone Age, bei dem die Band statt auf Hits wie “Little Sister” lieber auf experimentelle Musik zurückgegriffen hat. Genauer gesagt klingt die eine Hälfte der Tracks wie der Versuch durch das verprügeln der Gitarre neue Töne zu erzeugen und die andere Hälfte nach einem LSD-Flash. Ein Zusammenhang ist nicht ausgeschlossen.
Ausgeschlossen ist auch nicht, dass Sonic Youth wieder zusammenfinden, denn die Idole (oder besser gesagt Menschen, die weniger gehasst werden als die eigenen Eltern) deprimierter Teenager haben mit “Rather Ripped” ein neues Album am Markt. Ein Hauch von LSD ist auch hier zu finden aber das liegt wohl eher am Sound, der nach den 70ern klingt. Allgemein nichts außergewöhnliches aber recht nett zu hören.
Ein Urteil über das sich auch Revolverheld freuen sollte, doch das wäre beim aktuellen Album “Chaostheorie” viel zu viel des guten. Musikalisch ok, sind es die Texte die dem Hörer das Blut in Strömen aus den Ohren fließen lassen. An Stupidität und Simplizität kaum zu überbieten vermitteln sie das Gefühl bunte Kreaturen aus dem Kinderprogramm, mit Namen wie Lala, hätten sie verfasst. Eigentlich nicht mal lustig…
Ende
3 Kommentare
marüün
06. July 2007 um 03:00
Ich wollt hier nur mal anbringen, dass deine Artikel einfach cool und lustig sind. Ich les sie immer gerne, obwohl ich die Hälfte der Musik nie kenne. Also: *lob*
Funkmaster
06. July 2007 um 06:47
Vielen Dank, das hört man gerne!
Claudl
09. July 2007 um 22:32
Na, wenn da schon so gelobhudelt wird, muss ich mal an der Stelle loswerden, dass die Übergänge zu den einzelnen Passagen wunderbar gelungen sind und mich sehr erheitert haben…was mir dann bei den Hörproben zu Queens of the Stone Age und Revolverheld teilweise wieder vergangen ist, aber vielleicht inspirierts mich ja selbst- es heißt ja schließlich: “Ohne Leiden gibt es keine Kunst”…und dich, lieber Funkmaster, hats ja scheinbar auch beflügelt…
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Beat it
16. May 2008 › 0 Kommentare ›
Fall Out Boy zusammen mit John Mayer covern einen Michael Jackson Klassiker. “Beat it” ist das Opfer und hier das aktuelle Video dazu.
Immer wenn man glaubt man hat alles gesehen, kommt so was…
Austrofred
08. May 2008 › 1 Kommentar ›
Gestern hatte ich endlich die Gelegenheit Austrofred live zu erleben und die Betonung liegt auf erleben, denn dieser Mann ist wohl einer der urigsten Künstler überhaupt. In Österreich auf jeden Fall. Seine Begabung populäre Melodien (hauptsächlich von Queen) mit bekannten heimischen Texten (die er leicht verändert) zu vermischen hat ihn bereits zu einer “Urban Legend” werden lassen. Unterstützt wird seine Performance noch durch großartige Ansagen zwischen den Songs.
Wer sich einen Eindruck verschaffen möchte, hier gehts zu seiner Homepage. Aber unter uns, spielt euch nicht zu lange damit herum, findet lieber raus wann und wo das nächste Konzert ist. Den Champion muss man live erlebt haben.
Fleisch ist mein Gemüse
21. April 2008 › 1 Kommentar ›
“Fleisch ist mein Gemüse” ist ein Buch von Heinz Strunk, das ich vor einiger Zeit gelesen hab und jedem nur wärmstens empfehlen kann. Ein unfassbar witziges Werk nach einer wahren Geschichte. Absolut lesenswert.
Mittlerweile ist auch schon verfilmt worden. Kinostart in Österreich sollte demnächst sein. Ob der Film an das Buch herankommt ist aber fraglich. Man darf gespannt sein.
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