Seit einiger Zeit laufen die Videos von Hinder im Musikfernsehen und ihr Album “Extreme Behavior“, dass bereits 2005 in Amerika veröffentlicht wurde erreicht in wenigen Tagen Europa. Eigentlich schon Gründe genug mein Interesse zu wecken. Dass sie dann in einer Rezension als dreckige Nickelback bezeichnet wurden, machte aus Interesse pure Begierde.

Warum dreckig, wird dem Hörer schnell klar wenn man die CD in den Player legt, denn das erste Lied, das man zu Hören bekommt ist “Get stoned” und somit ein Song, dessen Text sich weit von Allem distanziert was Nickelback je geträllert haben. Auch die Stimme des Sängers (Austin Winkler) von Hinder erinnert an die von Chad Kroeger, nur ist sie eben dreckiger.

Auch das Genre in dem man sich hier bewegt kann man als das Gleiche bezeichnen. Hauptsächlich rockige Balladen mit eine paar härteren Nummern.

Neben den 2 bisher veröffentlichten Singles “Lips of an angel” und “Better than me” bestechen noch die Songs “Nothin´good about goodbye“, “Homecoming Queen” und “Shoulda“, sowie die absoluten Highlights des Albums “Get stoned” und “Bliss (I don´t wanna know)“.

Extreme Behavior” ist schon ein verdammt cooles Album und dieses Gefühl empfindet auch der Hörer wenn er die CD einlegt. Starke Musik, gut durchdachte Texte auf einer Platte die man praktisch durchhören kann. Das macht sich gut im Lebenslauf von Hinder. Sehr gut sogar.

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