Am 4. August ist es endlich soweit: Die gänzlich interrailunerfahrenen Stefan, Axel, Gustav und Michi starten vom Westbahnhof (natürlich mit Zugverspätung und gegen Aufpreis - fuck ÖBB) nach München.
Hauptbahnhof München - BAM! Erster Schreck um zehn am Abend von einem unglaublich kompetenten Deutsche Bahn Mitarbeiter gesagt zu bekommen, dass unser Zug von München nach Berlin voll ist. Lösung? In München durchmachen, vollaufen lassen und dann…….im Zug pennen.
Was eine super Idee war, eigentlich.
Bloß: Schlafen unmöglich - in Zweier-Sitreihen die in den Gang gestrecketen Beine vom Schaffner und Fahrgästen hochgehoben zu bekommen, und nach unsagbar wohlschmeckenden Münchener Bieren, von denenen wir etwas zuviel genossen hatten, permanent nach seinem Ticket gefragt zu werden.
Sodann in Berlin, ohne Schlaf, am Bahnhof Zoo - und ohne Drugs - ging die Suche nach der Jugendherberge los: denn - Freitag- nix frei!
Nach Überlegungen ob wir um 10 Euro bei - oder auf (wär auch nicht teuerer) - den Kindern vom Bahnhof Zoo übernachten sollen, haben wir uns gegen die 16 Bett-Zimmer Absteige entschieden. Denn: ich möchte nicht unaufgefordert Heroin gespritzt bekommen. Schließlich haben wir uns eine etwas teurere und entlegenere (Arsch der Welt) Herberge genommen.
Idyllisch gelegen, im Wald, nahe Berlin.
Dann: schlafen. endlich. Gustav schon fast tot…….
Alerbastererwachen.
Fortgehen.
Regen.
Nächster Tag: Nach REICHSTAG und anderen Sehenswürdigkeiten: Q-Dorf! Die Nachtschicht von Berlin. Aber im Zentrum - das heisst weiter Weg nach Hause.
Und: es wurde später, und später und taghell. Raus aus dem Kuhstall und ab in die Scheune.
Zum ersten Mal um 8 beim Frühstück - im Vorbeigehen, dann tot ins Bett.
Heute relaxter Stadtspaziergang und wiedermal allen Globalisierungskritikern zum Trotz - verenden wir im Starbucks.
Und heute abend: keine Ahnung. Morgen gehts früh nach Kopenhagen. Und wir wollen nicht wieder so eine Zugfahrt wie das letzte mal.
Betet für uns,

eure Interrailer