JoJo
Die sympathische junge Dame aus Boston, Massachusetts ist seit vielen Jahren in der Medienwelt aktiv. Mit 13 Jahren erlebte sie 2004 ihren musikalischen Durchbruch und landete mit “Leave (Get Out)” gleich einen der Hits des Jahres. Vor kurzem veröffentlichte sie jetzt ihr zweites Album “The High Road” und hofft auf ähnlichen Erfolg.
Ein Wunsch der wohl leicht in Erfüllung gehen sollte, denn auf dem Album ist eine gute Mischung aus Hip Hop, R´n´B und Pop zu finden und gerade das kommt in ihrem Heimatland erfahrungsgemäß gut an. Der Aufbau der Platte ist gelungen, was sicherlich auch dem erfahrenen Produktionsteam zu verdanken ist, und so startet “The High Road” mit 2 Beat-lastigen Nummern bevor der Hörer auf die aktuelle Single “Too little too late” trifft, die eine ruhigere Phase anstimmt. Der interessanteste Song ist wohl der Track “Anything“, der Toto´s “Africa” als Intro und Hintergrund benutzt. Hier wurde sozusagen ehrlich gesamplet, womit auch nicht das Gefühl der Verschandelung in Einem hochsteigt.
Neben den beiden erwähnten Liedern stechen noch “This time“, “Let it rain” und “Coming for you” beim durchhören heraus, wobei besonders das letztere das Potential besitzt eine Hit zu werden, da es durch den rockigen Refrain sehr gut ins Ohr geht. Bei der Abschlussnummer “Note to God“, bekommt der Hörer dann noch eine Kostprobe von JoJo´s eigenen Schreibkünsten und hört eine Ballade, die sowohl gesanglich als auch musikalisch einiges an Talent offenbart.
“The High Road” ist ein gut gemachtes und nett anzuhörendes Album geworden. Ob es gefällt wird jeder für sich entscheiden müssen, denn natürlich hat JoJo noch einiges vor sich um aus der Masse herauszuragen, doch bei all den möglichen Vorwürfen sollte man Eines nicht vergessen. Die Dame ist gerade einmal 15 und hat noch verdammt viel Zukunft vor sich.
