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Da die Zeit vor Weihnachten viele Menschen nachdenklich oder gar traurig stimmt ist es der richtige Zeitpunkt etwas Anderes zu präsentieren. Etwas über das man vielleicht sogar lachen kann. Und was erfüllt diese Kriterien wohl besser als das Debütalbum des Ex-Mr.Spears Kevin Federline, der sich als Rapper versucht.
Um ehrlich zu sein, war ich lange unschlüssig ob ich dieses Album überhaupt hören will, wobei diese Befürchtung weniger darauf beruhte das die CD mies ist, denn das Schlimmste was passieren könnte ist, dass mir die Platte gefällt.
Zum Glück ist Kevin Federline zuverlässig und “Playing with Fire“, wie das Werk genannt wurde, erfüllt die Erwartungen. Vor Allem da es keine gab. Außer den Genre-typischen Beats findet man eigentlich nichts erwähnenswertes und auch wenn ich sonst zumindest 1 Lied anführe, dass hörenswert ist gibt es hier nichts zu schreiben. Allerhöchstens der Song “America´s most hated“, der zumindest zeigt, dass sich K-Fed viel zu wichtig nimmt.
Wer gedacht hat, dass Jeder rappen kann, wird hier eines besseren belehrt und das ist auch das Beste was man diesen Ergüssen abgewinnen kann. Das positve für mich war, dass das anhören weniger schlimm wurde als erwartet und zumindest geht “Playing with Fire” recht spurlos am Hörer vorbei und sollte schnell in Vergessenheit geraten.
Wenn es wirklich jemanden interessiert, hier gehts zur Homepage und Hörproben.
2 Kommentare
Bender
29. November 2006 um 16:17
*prust*
Danke, ich hab gerade zum ersten Mal heute wirklich gelacht. Ich weiß garnicht, wo ich anfangen soll. Ein Weißer mit dem schwachen Versuch eines Las Vegas-Images versucht 90er-Jahre-Gangsta-Rap, wobei sein “Gesang” nicht nur schlecht ist, sondern auch schlecht abgemischt wurde - abgesehen von der uninspirierten Begleitung. Hey, ich kenn Leute, die auf ihren Apple-Laptops besseres servieren; und das an einem Nachmittag.
Claudl
30. November 2006 um 19:05
Ich finde Kevin Federline hat (fast) alles, was man als Diva braucht:
1. keine Scheu vor Skandalen, um sich ins Gespräch zu bringen
2. ein “schicksalgebeuteltes” Leben, das den nötigen Zündstoff für seine musikalischen Ergüsse liefert (”Ohne Leiden gibt es keine Kunst!”)
3. den notwendigen Exibitionismus, um auch wirklich jeden daran teilhaben zu lassen
4. ist er genügend egozentrisch, was eine gelungene Mischung aus Paranoia und Selbstüberschätzung ergibt..und da steckt noch großes Potential für Star-Allüren drinn…
Wenn er noch dazu ein Fünkchen musikalisches Talent hätte, wär er wirklich eine beachtliche Entdeckung, aber vielleicht klappt’s ja mit einer Karriere als “It-Girl”…
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Beat it
16. May 2008 › 0 Kommentare ›
Fall Out Boy zusammen mit John Mayer covern einen Michael Jackson Klassiker. “Beat it” ist das Opfer und hier das aktuelle Video dazu.
Immer wenn man glaubt man hat alles gesehen, kommt so was…
Austrofred
08. May 2008 › 1 Kommentar ›
Gestern hatte ich endlich die Gelegenheit Austrofred live zu erleben und die Betonung liegt auf erleben, denn dieser Mann ist wohl einer der urigsten Künstler überhaupt. In Österreich auf jeden Fall. Seine Begabung populäre Melodien (hauptsächlich von Queen) mit bekannten heimischen Texten (die er leicht verändert) zu vermischen hat ihn bereits zu einer “Urban Legend” werden lassen. Unterstützt wird seine Performance noch durch großartige Ansagen zwischen den Songs.
Wer sich einen Eindruck verschaffen möchte, hier gehts zu seiner Homepage. Aber unter uns, spielt euch nicht zu lange damit herum, findet lieber raus wann und wo das nächste Konzert ist. Den Champion muss man live erlebt haben.
Fleisch ist mein Gemüse
21. April 2008 › 1 Kommentar ›
“Fleisch ist mein Gemüse” ist ein Buch von Heinz Strunk, das ich vor einiger Zeit gelesen hab und jedem nur wärmstens empfehlen kann. Ein unfassbar witziges Werk nach einer wahren Geschichte. Absolut lesenswert.
Mittlerweile ist auch schon verfilmt worden. Kinostart in Österreich sollte demnächst sein. Ob der Film an das Buch herankommt ist aber fraglich. Man darf gespannt sein.
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