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Ein lang gezogenes “My name is Kid Rock” war damals das erste was man von ihm zu hören bekam. Seitdem hat sich viel getan, denn mittlerweile kennt beinahe Jeder den Proll, der hauptsächlich als Lover von Pamela Anderson in Erscheinung getreten ist. Jetzt hat Kid Rock ein neues Album, das irgendwie alles wieder ändert.
Dabei gilt es noch anzumerken, Kid Rock war mal eine positive Erscheinung in der Musikwelt. Sein Album “Devil Without A Cause“, mit dem er 1998 den Durchbruch schaffte, war vielseitig, facettenreich und so vieles mehr als der Medientaugliche Dreck der den Fans danach die Lust nahm sich noch ein Werk des Mannes anzuhören. Und es scheint, dass er wieder an früher Tage anknüpfen möchte. Wenn auch ganz anders als gewohnt.
Das neue Album “Rock´n´Roll Jesus” ist wohl am Besten als Country-Platte mit einigen Ausflügen in die Welt des Rocks zu beschreiben. Dabei wird zwar nicht gänzlich auf die üblichen Macho/Poser-Nummern verzichtet, aber sie erscheinen im erträglichen, weil unterhaltsamen, Rahmen. So werden die Nummern “Rock´n´Roll Jesus” und “So hott” im schlechtesten Fall mit einem Schmunzeln zur Kenntnis genommen und können im Idealfall richtig gefallen.
Bei den restlichen Tracks sticht vor allem “All summer long” heraus, auch weil dabei viel von “Sweet home Alabama” verwendet wurde. Doch selbst das kann man Kid Rock verzeihen, da diese Teile auf wirklich sympathische Art und Weise eingebaut wurden und der Song damit als Ganzes seine Berechtigung bekommt. Ansonsten können noch “Roll on” und “Half your age” durchaus gefallen.
Man muss Kid Rock nicht mögen, aber das Album “Rock´n´Roll Jesus” kann nach langer Zeit voll Abneigung und Unverständnis, wieder Sympathiegefühle wecken. Wenn man es lässt. Ich bin positiv überrascht und kann nur empfehlen mal reinzuhören.
Hier gehts zu Homepage und Hörproben.
16. May 2008 › 1 Kommentar ›
Fall Out Boy zusammen mit John Mayer covern einen Michael Jackson Klassiker. “Beat it” ist das Opfer und hier das aktuelle Video dazu.
Immer wenn man glaubt man hat alles gesehen, kommt so was…
08. May 2008 › 1 Kommentar ›
Gestern hatte ich endlich die Gelegenheit Austrofred live zu erleben und die Betonung liegt auf erleben, denn dieser Mann ist wohl einer der urigsten Künstler überhaupt. In Österreich auf jeden Fall. Seine Begabung populäre Melodien (hauptsächlich von Queen) mit bekannten heimischen Texten (die er leicht verändert) zu vermischen hat ihn bereits zu einer “Urban Legend” werden lassen. Unterstützt wird seine Performance noch durch großartige Ansagen zwischen den Songs.
Wer sich einen Eindruck verschaffen möchte, hier gehts zu seiner Homepage. Aber unter uns, spielt euch nicht zu lange damit herum, findet lieber raus wann und wo das nächste Konzert ist. Den Champion muss man live erlebt haben.
21. April 2008 › 1 Kommentar ›
“Fleisch ist mein Gemüse” ist ein Buch von Heinz Strunk, das ich vor einiger Zeit gelesen hab und jedem nur wärmstens empfehlen kann. Ein unfassbar witziges Werk nach einer wahren Geschichte. Absolut lesenswert.
Mittlerweile ist auch schon verfilmt worden. Kinostart in Österreich sollte demnächst sein. Ob der Film an das Buch herankommt ist aber fraglich. Man darf gespannt sein.
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