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Ach, wie gut tut es zu wissen, dass es Musiker gibt, die noch qualitativ hochwertige Musik machen.
Verdammt gut und so ähnlich könnte bzw. sollte man auch das aktuelle Album “Liberation Transmission” der Gruppe Lostprophets beschreiben. Aber natürlich gibt es wieder einige Kritiker, die das Anders sehen.
Nur kurz zur Erklärung, die Lostprophets haben anno 2004 ihr zweites Album “Start Something” veröffentlicht und damals einen extremen Hype um sich und ihre Musik ausgelöst. Sie wurden schon als Begründer einer neuen Rockgeneration gefeiert und waren massenhaft auf Tour. Dann wurde es ruhig um die 6 Jungs aus Wales, da mit den Arbeiten am aktuellen Album begonnen wurde.
Scheinbar ist der damalige Hype einigen Musikexperten gut in Erinnerung geblieben, denn die Erwartungen an die Band scheinen gewaltig. So wird den Lostprophets eben jetzt vorgeworfen, dass sie es nicht geschafft haben einen würdigen Nachfolger auf den Markt zu bringen bzw. dass sie zu sehr in Richtung Hoobastank gehen also auch zu poppig klingen. Ein Kritik die meiner Meinung nach unangebracht ist, aber wie ich es schon schreibe, es geht um Meinungen und nicht darum wer recht hat. Jetzt aber zurück zu dem, was ich von der CD halte.
Das Album “Liberation Transmission” ist eine wirklich gute Rock-CD die man sich als Anhänger lauter und schneller Musik gerne anhören wird und das ohne auf next zu drücken. Den Lostprophets ist hier eine Platte gelungen, der es weder an Härte fehlt noch an guten und eingängigen Melodien. Zwar wirkt das Album verglichen mit älteren Werken softer aber darunter leidet der Hörer sicher nicht, da er mit einem Hitverdächtigen Song nach dem Anderem bombaridert wird.
Neben der aktuellen Single “Rooftops” (Top 5 Juni) sind noch die Songs “A Town Called Hypocrisy“, “Can’t Catch Tomorrow“, “4 AM Forever” und “For All These Times Kid, For All These Times” äußerst gut gelungen.
Auch der einzige “Pop”-Song der CD “Always All Ways” hat mich überzeugt und zwar vor Allem durch den beeindruckenden Text. Im Prinzip besitzt das gesamte Album Mitgröhl-Charakter. Also unbedingt anhören.
Hier gehts zur Homepage und Hörproben
3 Kommentare
Claudl
12. July 2006 um 22:57
Der Vorwurf, dass “Liberation Transmission” kein würdiger Nachfolger is, kann ich nur insofern nachvollziehen, dass die Lieder (meiner Meinung nach) erst bei mehrmaligem Hören “richtig foahrn”…aber dass das Album zu poppig is, würd ich eigentlich nicht sagen und- wie gesagt- wenn man’s ein paar Mal durchgehört hat, entdeckt man doch ein paar sehr gute Sachen!
Jay
29. July 2006 um 17:33
genau so seh ich das auch…erst dachte ich : oh mann nix besonderes aber aus langer weile habe ich die oft mal angeschmissen und joa ^^ sind doch nit schlecht…A town called hypcrisy is das beste beispiel
SiMi
04. August 2006 um 00:33
als ich als erstes das booklet anschaute dachte ich, tolles cover, aberwie sehen di jungs den jetzt aus. und da ich schön von dem gerücht der softheit dieses aöbum gehört habe, dachte ich, oh gott das darf nicht wahr sein! doch bereits der erste song “everyday combat” hat mich vom gegenteil überzogen!!
es ist wirklich ein weiteres meisterwerk der Propheten!!! Auch wenn ein oder zwei Somgs etwas poppiger sind als der Standart der Waliser.
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Beat it
16. May 2008 › 0 Kommentare ›
Fall Out Boy zusammen mit John Mayer covern einen Michael Jackson Klassiker. “Beat it” ist das Opfer und hier das aktuelle Video dazu.
Immer wenn man glaubt man hat alles gesehen, kommt so was…
Austrofred
08. May 2008 › 1 Kommentar ›
Gestern hatte ich endlich die Gelegenheit Austrofred live zu erleben und die Betonung liegt auf erleben, denn dieser Mann ist wohl einer der urigsten Künstler überhaupt. In Österreich auf jeden Fall. Seine Begabung populäre Melodien (hauptsächlich von Queen) mit bekannten heimischen Texten (die er leicht verändert) zu vermischen hat ihn bereits zu einer “Urban Legend” werden lassen. Unterstützt wird seine Performance noch durch großartige Ansagen zwischen den Songs.
Wer sich einen Eindruck verschaffen möchte, hier gehts zu seiner Homepage. Aber unter uns, spielt euch nicht zu lange damit herum, findet lieber raus wann und wo das nächste Konzert ist. Den Champion muss man live erlebt haben.
Fleisch ist mein Gemüse
21. April 2008 › 1 Kommentar ›
“Fleisch ist mein Gemüse” ist ein Buch von Heinz Strunk, das ich vor einiger Zeit gelesen hab und jedem nur wärmstens empfehlen kann. Ein unfassbar witziges Werk nach einer wahren Geschichte. Absolut lesenswert.
Mittlerweile ist auch schon verfilmt worden. Kinostart in Österreich sollte demnächst sein. Ob der Film an das Buch herankommt ist aber fraglich. Man darf gespannt sein.
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