Bush, Beck, leider nicht Blur aber dafür Coldplay und Jason Mraz finden Erwähnung in folgendem Review. Da nicht durcheinander zu kommen mag wie eine große Herausforderung wirken, doch für große Männer ist so was äh, los gehts.

Gavin Rossdale - Wanderlust

Gavin Rossdale war mal der Frontmann von Bush, ist jetzt der Ehemann von Gwen Stefani und man könnte meinen sein Soloalbum müsste die absolute Glückseligkeit für jeden Musikfreund bedeuten. Weit gefehlt, denn “Wanderlust” ist relativ enttäuschend. Vor allem, da brauchbare Songs teilweise durch unnötige Effekte, wie Verzerrungen verbessert wurden. Auch wenn das Werk eher rockig ist fallen doch nur die zwei ruhigeren Nummern “Forever may you run” und “Love remains the same” positiv auf. Zu wenig, Herr Rossdale.

Beck - Modern Guilt

Die Musik von Beck ist einfach anders. Das ist jetzt bereits einige Zeit so und wird sich wohl auch nicht so bald ändern. Das dem normalsterblichen Hörer dabei nicht alles gefallen wird, was der Amerikanische Künstler veröffentlicht, ist da verständlich. So wird es auch beim neuen Album “Modern Guilt” sein. Die Kunst beim Hören eines solchen Albums ist aber auch nicht das Bestreben jeden Song gut zu finden, sondern die strangen Tracks durchzustehen bis man auf die paar Juwelen stößt, die verborgen sind. In diesem Fall wohl die Songs “Gamma ray“, “Modern guilt” und “Profanity Prayers“. Oder?

Coldplay - Viva La Vida Or Death And All His Friends

Coldplay haben ein neues Album. Eines, das in Amerika bereits sehr weit oben in den Charts steht. Eines, das den Titel “Viva La Vida Or Death And All His Friends” trägt und der scheint das einzig Spektakuläre an der Platte zu sein. Außer man war schon immer Anhänger der Band, dann ist man vielleicht die merkwürdigen Effekte gewöhnt und lässt sich nicht so einfach vom Coldplayigen Stil nerven, der auf Dauer als zu viel erscheint. Die einzige Ausnahme ist der Song “Lovers in Japan / Reign of love“, der sogar gefallen könnte. Vielleicht…

Jason Mraz - We Sing, We Dance, We Steal Things

Jason Mraz, wahrscheinlich ein junger aufstrebender Künstler. Mit seinem aktuellen Album “We Sing, We Dance, We Steal Things” kann er das allerdings noch nicht beweisen, denn dazu ist es zu schwach ausgefallen. Die erste Auskopplung “I´m yours” ist zwar ein Hit, der wirklich gut ins Ohr geht, doch der Rest der Platte ist zu unscheinbar. Zwar bietet der Stil des chilligen Pop, mit dem er sich irgendwo zwischen Jack Johnson und Jesse McCartney bewegt, viel Potential, doch scheinbar wird es noch Zeit brauchen dieses auszuschöpfen. Dennoch, “I´m yours” ist ein guter Start und vielleicht der Sommerhit.