Flashback
Es passiert immer wieder, ist eigentlich nur zu bedauern und gerade in Europa keine Seltenheit. Das übersehen von Alben. Um das wieder gut zu machen gibt es hier die Reviews einiger Cd´s aus dem Jahr 2006, die man doch hätte erwähnen können.
Eigentlich ist es der klassische Kuschel-Rock, den man bedenkenlos im Radio spielen kann ohne großes Aufsehen zu erregen und doch hat Daughtry es geschafft mit einigen Liedern des gleichnamigen Albums so ins Schwarze zu treffen, dass sie auch schon in mehreren Serien verwendet wurden. Ob man die hier gehörte Musik als Nickelback für Arme bezeichnet oder die Einflüsse auf Gruppen wie Lifehouse und Vertical Horizon zurückführt, das Genre bleibt das Gleiche.
Auch wenn man hier sicher nichts Neues hört, das Album hat einiges erfreuliches zu bieten. Wie zu Beispiel die Songs “It´s not over“, “Feels like tonight“, “Over you“, “There and back again” und “What I want” feat. Slash (!).
Boys Like Girls – Boys Like Girls
Boys Like Girls, das ist eine junge Punk(Pop)Rock-Band die hier auch schon in die den Top 5 erwähnt wurde. Stilistisch gesehen sind sie mit Dashboard Confessional zu vergleichen, nur rockiger. Ein Eindruck der auch durch den Gesang bei einigen Nummern verstärkt wird. Ansonsten machen sie größtenteils fröhliche schnelle Nummern, perfekt für den Sommer.
Neben “The great escape” überzeugen noch die Songs “Five minutes to midnight“, “Hero – Heroine“, “Broken Man” und “On top of the world“. Auf jeden Fall eine Band mit großem Potential.
Die australische Band Wolfmother kann von sich behaupten auf ihrem Kontinent Superstar Status zu genießen und langsam aber sicher weitet sich dieser auch aus. Von Kritikern beschrieben als die neuen Led Zeppelin machen sie eben Musik, die mehr nach den 70ern klingt als nach zeitgenössischer Kunst. Natürlich ist ihnen damit leicht vorzuwerfen, dass Wolfmother nur bereits da gewesenes kopiert aber dennoch ist es erfrischend (zumindest für meine Generation) mal wieder den guten alten Rock zu hören.
Das Album ist als Gesamtkunstwerk zu betrachten, doch wenn man einmal hereinhören möchte verschaffen einem die starken Songs “White Unicorn” und “Joker & The Thief” einen guten Eindruck. Pure Kunst!

Claudl
01 May 2007 18:05
Find ich schön, dass diese Interpreten hier eines Artikels gewürdigt werden…zumal es -meiner Meinung nach- wirklich schade ist, dass sie im Vorjahr so spurlos vorbeigezogen sind – sind nämlich alle sehr hörbar (nicht nur im biologisch-akustischen Sinn…), wobei mich Wolfmother am meisten beeindruckt haben…2 Daumen hoch!
30 Aug 2008 07:11
[...] kleiner Sidefact: Die Rolle des Leadsängers wurde ursprünglich Chris Daughtry (Sänger von Daughtry) angeboten, der aber dankend abgelehnt [...]