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Die New Yorker Band Nada Surf hat den Weg in die Österreichischen Medien angetreten wie schon viele Künstler zuvor: Durch den Soundtrack zu einer Werbung. In ihrem speziellen Fall haben sie eine A1 Werbung mit ihrem Lied “The Way You Wear Your Head” bereichert. Das ist mehr als ein Jahr her und mit The Weight Is A Gift haben sie ein neues Album am Markt das sich sehen lassen kann.
Die “Indie”-Band Nada Surf, mittlerweile 10 Jahre aktiv im Musik Business, erreichte in den 90igern ihre Popularität mit ihrem Debütalbum High/Low und der dazugehörigen Singleauskopplung Popular, einem Song mit dem sie sich in der “Indie”-Szene zahlreiche Anhänger sicherten. Nach einigen Label-Wechseln und einem gefloppten Album (The Proximity Effect -1998) wurde es dann länger ruhig um die Gruppe.
2002 veröffentlichten sie das Album Let Go mit der Hitsingle “The Way You Wear Your Head” die dann eben von findigen Werbemachern aufgegriffen wurde. Das bekannteste Lied der CD und damit auch der größte Erfolg ist aber die Ballade “Inside Of Love”. Ein Song der im Radio rauf und runter gespielt wurde aber mit dem Problem zu kämpfen hatte, dass selbst Musikexperten (wie ich) dachten er sei von Coldplay. Danach wurden noch “Happy Kid” und Hi-Speed Soul veröffentlicht aber leider nicht oft gespielt.
Nach dem rockigeren Let Go kommt jetzt mit The Weight Is A Gift eine etwas ruhigere Platte in die Regale. Mit der ersten Single “Always Love” haben Nada Surf einen würdigen Song ausgewählt um das Album zu repräsentieren. Den Partysong Blankest Year sowie die gemütlichen Lieder Concrete Bed und All Is A Game sollte man sich ebenfalls nicht entgehen lassen.
Doch das Prunkstück der wirklich gelungenen CD ist für mich eindeutig Imaginary Friends. Da kommt automatisch gute Laune auf.
Wenn du herausfinden willst ob du Inside Of Love nicht eh kennst bzw. in Let Go hineinhören möchtest folge diesem LINK
Die Songs von The Weight Is A Gift findest du direkt auf der Startseite der Homepage von Nada Surf
Das Video zu Popular aus dem Jahr 1996 findest du HIER
Viel Spaß!
6 Kommentare
Claudl
18. October 2005 um 10:18
Juhuu!Schön, daß du endlich die Zeit gefunden hast über Nada Surf zu schreiben…”The Way You Wear Your Head” wird mich wohl immer an diesen Februar erinnern…ich habs ghört und nicht gewußt, ob ich lachen oder weinen soll…jaja, die Lernerei…
Ich hab da nur noch eine Frage:War “Inside of Love” nicht schon vor “The Way You Wear…” draussen???
Im übrigen wg. der Verwechslung mit Coldplay: Geb ich dir an sich recht, aber dem Chris Martin kippt die Stimme viel öfter…vielleicht hilfts, wenn er sich seine Unterhosen eine Nummer größer kauft….obwohl, selbst Coldplay hat ein paar schöne Lieder….
Claudl
18. October 2005 um 10:33
Das Album ist echt gut….versuch schon die ganze Zeit einen Text über Nation- Building zu lesen…muß mir aber dauernd die Lieder anhören…
Funkmaster
18. October 2005 um 12:28
Also laut ihrer Homepage ist Inside Of Love ein halbes Jahr später erschienen. Man kann in so einem Fall natürlich nicht davon ausgehen was man zuerst gehört hat, da sich die österreichischen Medien (abgesehen von GoTv, die sind recht gut) nicht unbedingt damit überschlagen neue Singles zum Termin herauszubringen. Schon gar nicht bei Underground-Bands.
Freut mich wenn das Album gefällt!
Claudl
19. October 2005 um 17:19
Wenns dort steht, wird’s wohl auch stimmen…wie du ja weißt, ist meine Wahrnehmung auch nicht die allerbeste….ich sag nur :”Happy Kid”…aber mittlererweile besteht große Hoffnung, daß es sich in mein Hirn eingebrannt hat…Danke für deine Geduld!
elm
23. November 2005 um 17:27
nada surf ist eine sehr anspruchsvolle band, die wirklich fetzt.
“the way you wear your head” - das war für mich sommer 2003, eine unglückliche affinität und soviel herz-schmerz. rockig, love.
always love, das ist jetzt und die rockige erinnerung an die damalige affinität.
eine signifikante stimme. eine tolle band. waaahnsinnslieder.
yeah.
wirsindecht.org » Archiv » Die Versuchung
27. April 2006 um 11:21
[…] Auch von dieser Gruppe kannte ich bisher nur einen Song („Spitting Games“), weswegen sie eine Chance bekommen. Die Musik von Snow Patrol erinnert an Gruppen wie die Goo Goo Dolls oder auch Nada Surf, wobei dieses Album wenig Herausragendes bietet. Die Lieder sind ganz gut aber unspektakulär und haben wohl keinen hohen Wiedererkennungswert. Der beste Song ist „Hands open“. Kann man sich mal anhören. […]
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Beat it
16. May 2008 › 0 Kommentare ›
Fall Out Boy zusammen mit John Mayer covern einen Michael Jackson Klassiker. “Beat it” ist das Opfer und hier das aktuelle Video dazu.
Immer wenn man glaubt man hat alles gesehen, kommt so was…
Austrofred
08. May 2008 › 1 Kommentar ›
Gestern hatte ich endlich die Gelegenheit Austrofred live zu erleben und die Betonung liegt auf erleben, denn dieser Mann ist wohl einer der urigsten Künstler überhaupt. In Österreich auf jeden Fall. Seine Begabung populäre Melodien (hauptsächlich von Queen) mit bekannten heimischen Texten (die er leicht verändert) zu vermischen hat ihn bereits zu einer “Urban Legend” werden lassen. Unterstützt wird seine Performance noch durch großartige Ansagen zwischen den Songs.
Wer sich einen Eindruck verschaffen möchte, hier gehts zu seiner Homepage. Aber unter uns, spielt euch nicht zu lange damit herum, findet lieber raus wann und wo das nächste Konzert ist. Den Champion muss man live erlebt haben.
Fleisch ist mein Gemüse
21. April 2008 › 1 Kommentar ›
“Fleisch ist mein Gemüse” ist ein Buch von Heinz Strunk, das ich vor einiger Zeit gelesen hab und jedem nur wärmstens empfehlen kann. Ein unfassbar witziges Werk nach einer wahren Geschichte. Absolut lesenswert.
Mittlerweile ist auch schon verfilmt worden. Kinostart in Österreich sollte demnächst sein. Ob der Film an das Buch herankommt ist aber fraglich. Man darf gespannt sein.
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