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Die Sängerin, die dadurch bekannt wurde, dass sie wie ein Vogel ist, kackt wieder von den Dächern. Die 2 Singles “Maneater” und “Promicuous” sind schon veröffentlicht und das dazugehörende Album “Loose” kam auch vor Kurzem heraus. Eine Frage wird man jedoch öfters bei den potenziellen Käufern hören:
Das ist Nelly Furtado?
Vielen Künstlern wird immer wieder vorgeworfen, dass sie sich von Album zu Album ncht weiterentwickeln, sondern immer das Gleiche machen. Ein Kritikpunkt, der hier auf keinen Fall zutrifft. Allerdings kann von Weiterentwicklung auch nicht die Rede sein. Eher von riesen Sprüngen in die verschiedensten Richtungen. Dabei hat man als Hörer aber weniger das Gefühl, dass die Künstlerin gesagt hat sie möchte etwas anderen ausprobieren sondern mehr das die Produzenten die Charts der letzten Jahre beobachtet haben und den Gedanken gefasst haben, wenn es bei Anderen funktioniert hat klappt das hier auch.
So wurde aus “Loose” ein Album, das zwar auf 15 Tracks verteilt die verschiedensten Stilrichtungen verbindet aber nicht nach Nelly Furtado klingt. Vielmehr glaubt man einem Sampler verschiedener Interpreten zu lauschen.
Da wäre zunächst mal die Sparte Hip Hop. Neben den beiden bisherigen Singles fallen noch die Songs “Glow” und “Let my hair down” hier rein. Beide sind allerdings eher schwach. Das Lied “Maneater” ist zwar eher gewöhnungsbedürftig, entpuppt sich aber als echter Ohrwurm, der sich gut zum Tanzen eignet und “Promicuous” hat auch seine Qualitäten, lebt aber vom Rappart Timbalands. Eher R´n´B lastig aber auch noch hier passend ist der Track “Showtime” der ein wenig an Mariah Carey erinnert. Im Prinzip könnten all diese Songs auch von den Pussycat Dolls performed werden.
Weiters findet man 3 Lieder, die wie ältere Madonna-Werke klingen (”Afraid“, “Say it right” und “All good things“), 2 Latino Popsongs á la Juanes (”Te Busque” und “Somebody to love“) und noch ein paar Abstecher zu Reaggeton (”No Hay Igual“), simplen Girle-Pop (”Do it“) und eingen Balladen, wobei “In God´s Hands” noch am ehesten nach ihr klingt und komerziellen Erfolg feiern könnte.
Die eigentliche Frage hier ist auch gar nicht ob “Loose” ein gutes Album ist. Das wäre recht einfach mit einem NEIN zu beantworten. Was ich mich frage ist ob die Kacke an den Fans kleben bleibt.
Hier gehts zur Homepage und Hörproben.
3 Kommentare
Claudl
27. June 2006 um 20:26
Zuerst einmal: Gratulation zu deinem einleitenden Satz! Der is einfach nur guat!

Was man vom Album leider nicht behaupten kann…Da das markante an Nelly Furtado die Stimme ist, hätte die auch in den Liedern besser hervorgehoben werden sollen (und das behaupte ich, obwohl ich eigentlich kein besonderer Fan ihrer Stimme bin…). Übrigends hat “Afraid” tatsächlich eine große Ähnlichkeit mit “Vogue” von Madonna- das war ja noch vor ihrer Gesangsausbildung, wo man sie ungern ein ganzes Lied durchsingen hat lassen und man ihr geraten hat lieber ein bißchen sexy ins Mikro reinzureden!
Ob die Kacke an den Fans haften bleibt is fraglich- meiner Meinung nach klingts nach Dünnpfiff und der is ja gemeinhin bekannt dafür einfach durchzurutschen…
marüün
27. June 2006 um 22:33
haha, perfekter erster satz, der dann auch noch ein rundes bild mit dem schlussteil bildet. phantastisch!!!
Timbaland - wirsindecht.org
25. May 2007 um 12:32
[…] Gottes, denn nicht wenige namhafte Künstler wurden von ihm bereits mit Hits versorgt. So auch Nelly Furtado und Justin Timberlake, deren kürzliche Erfolge durchaus auf den Produzenten Timbaland […]
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Beat it
16. May 2008 › 0 Kommentare ›
Fall Out Boy zusammen mit John Mayer covern einen Michael Jackson Klassiker. “Beat it” ist das Opfer und hier das aktuelle Video dazu.
Immer wenn man glaubt man hat alles gesehen, kommt so was…
Austrofred
08. May 2008 › 1 Kommentar ›
Gestern hatte ich endlich die Gelegenheit Austrofred live zu erleben und die Betonung liegt auf erleben, denn dieser Mann ist wohl einer der urigsten Künstler überhaupt. In Österreich auf jeden Fall. Seine Begabung populäre Melodien (hauptsächlich von Queen) mit bekannten heimischen Texten (die er leicht verändert) zu vermischen hat ihn bereits zu einer “Urban Legend” werden lassen. Unterstützt wird seine Performance noch durch großartige Ansagen zwischen den Songs.
Wer sich einen Eindruck verschaffen möchte, hier gehts zu seiner Homepage. Aber unter uns, spielt euch nicht zu lange damit herum, findet lieber raus wann und wo das nächste Konzert ist. Den Champion muss man live erlebt haben.
Fleisch ist mein Gemüse
21. April 2008 › 1 Kommentar ›
“Fleisch ist mein Gemüse” ist ein Buch von Heinz Strunk, das ich vor einiger Zeit gelesen hab und jedem nur wärmstens empfehlen kann. Ein unfassbar witziges Werk nach einer wahren Geschichte. Absolut lesenswert.
Mittlerweile ist auch schon verfilmt worden. Kinostart in Österreich sollte demnächst sein. Ob der Film an das Buch herankommt ist aber fraglich. Man darf gespannt sein.
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