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Die Amerikanischen Durchstarter von Panic! At The Disco haben mit ihrer ersten Single „I write sins not tragedies“ online einen extremen Hype ausgelöst und wie kann es anders sein, natürlich hat sich schnell eine Plattenfirma gefunden die sich bereit erklärt hat das erste Album „A Fever You Can´t Sweat Out“ zu veröffentlichen. Und genau das habe ich mir mal angehört.
In der ersten halben Stunde der CD trifft der Hörer eigentlich nur auf schwache bis durchschnittliche Songs. Falls man in dieser Zeit doch mal glaubt Potential zu entdecken, wird dieses eigentlich immer durch den übertriebenen Einsatz des Synthesizers, der wirklich störend wirkt, zunichte gemacht. Das Ganze wird dann beim Track Nummer 8 mit dem Namen „Intermission“ zur Spitze getrieben, da dieser mehr oder weniger nur aus einem Synthesizer-Solo besteht.
Hörer, die zu diesem Zeitpunkt die CD aus dem Player nehmen sind durchaus zu verstehen, aber schlecht beraten, denn scheinbar ist der Band bei diesem „Highlight“ das Gerät endlich eingegangen. Plötzlich wird Einem ein recht gutes und vor Allem ein angenehm zu hörendes Album geboten. Mit dem eher unspektakulären „But it´s better if you do“ bekommt man Zeit das Gedudel aus den Ohren zu verdrängen und es bietet eine wunderbare Einleitung zu dem besten Song der CD, nämlich der Single „I write sins not tragedies“. Ein Lied, das sowohl eine eingängige Melodie als auch einen brauchbaren Text zu bieten hat.
Auch die restlichen 3 Nummern haben ihre Qualitäten. Besonders hat mir bei „There´s a good reason these tables are numbered honey…“ und „Build god then we´ll talk“ gefallen, dass sie musikalisch abwechslungsreich sind.
Warum nicht gleich so ist die Frage die sich mir schon beim ersten Durchhören aufgedrängt hat. Scheinbar geht es doch. So ist „A Fever You Can´t Sweat Out“ ein Album, das zwar dadurch auffällt, dass es Anders ist, aber von meiner Seite nicht unbedingt empfohlen werden kann.
Hier geht’s zur Homepage und Hörproben.
5 Kommentare
Claudl
20. July 2006 um 18:51
Der exzessive Einsatz des Synthesizers wär mir jetzt gar nicht so aufgefallen, aber möglicherweise sind knappe 30 Sekunden nicht unbedingt die angemessene Zeit sich ein Lied richtig anzuhören. (nur um Missverständnissen vorzubeugen: mir ist vollkommen bewusst, wie schwierig es ist überhaupt Hörproben aufzutreiben!)
Ich finds im Großen und Ganzen eigentlich nicht so mies- nur klingen die Lieder für mich doch eher gleich- man könnte natürlich auch sagen: Sie haben alle einen unverkennbaren Stil…
Eines muss man ihnen aber auf jeden Fall lassen- die Titel sind echt großartig!
“The Only Difference Between Martyrdom and Suicide Is Press Coverage” oder “Lying Is The Most Fun A Girl Can Have Without Taking Her Clothes Off” gewinnen einem schon ein Schmunzeln ab…
wirsindecht.org » Archiv » Top 5 Juli
02. August 2006 um 10:22
[…] “I write sins not tragedies” war letztendlich der einzige Song des Albums der es geschafft hat in meiner Playlist zu bleiben. Kein spektakuläres Werk aber ein brauchbares. […]
bianca
16. August 2006 um 17:34
also ich find panic at the disco eifach geilöö !!
anna
25. August 2006 um 20:13
sry, aber ich weis ja echt nicht, was so schlecht an panic! at the disco sein soll!!! ist halt mal was anderes was die machen und wenns jemandem nicht passt, brauch er `s ja auch nicht hören!!!
ich hab panic! at the disco auch live geshen und ich muss sagen, sie sind echt krass!!!
Ellie
16. October 2006 um 09:48
Für gewöhnlich sagt mir druckvoller E-Gitarrensound nicht sonderlich zu, aber Panic! At The Disco haben es geschafft mich zu bekehren.
Ein einziges Mal wurde mir von einem Bekannten “the only difference between martyrdom and suicide is press coverage” (allein schon der Titel !!!!) vorgespielt und ich war von Beginn an fasziniert.
Weitere Songs von Panic MUSSTEN mir nicht mehr vorgespielt werden - ich WOLLTE sie alle hören :-).
Was meine Faszination zu Panic’s Musik nun schlussendlich ausmacht, kann ich als Laie nicht in Worte fassen. Wahrscheinlich ist es in Summe diese Andersartigkeit der Band.
In diesem Sinne: Panic, we’ll see each other tonight! Rock da house
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Beat it
16. May 2008 › 0 Kommentare ›
Fall Out Boy zusammen mit John Mayer covern einen Michael Jackson Klassiker. “Beat it” ist das Opfer und hier das aktuelle Video dazu.
Immer wenn man glaubt man hat alles gesehen, kommt so was…
Austrofred
08. May 2008 › 1 Kommentar ›
Gestern hatte ich endlich die Gelegenheit Austrofred live zu erleben und die Betonung liegt auf erleben, denn dieser Mann ist wohl einer der urigsten Künstler überhaupt. In Österreich auf jeden Fall. Seine Begabung populäre Melodien (hauptsächlich von Queen) mit bekannten heimischen Texten (die er leicht verändert) zu vermischen hat ihn bereits zu einer “Urban Legend” werden lassen. Unterstützt wird seine Performance noch durch großartige Ansagen zwischen den Songs.
Wer sich einen Eindruck verschaffen möchte, hier gehts zu seiner Homepage. Aber unter uns, spielt euch nicht zu lange damit herum, findet lieber raus wann und wo das nächste Konzert ist. Den Champion muss man live erlebt haben.
Fleisch ist mein Gemüse
21. April 2008 › 1 Kommentar ›
“Fleisch ist mein Gemüse” ist ein Buch von Heinz Strunk, das ich vor einiger Zeit gelesen hab und jedem nur wärmstens empfehlen kann. Ein unfassbar witziges Werk nach einer wahren Geschichte. Absolut lesenswert.
Mittlerweile ist auch schon verfilmt worden. Kinostart in Österreich sollte demnächst sein. Ob der Film an das Buch herankommt ist aber fraglich. Man darf gespannt sein.
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