Die Amerikanischen Durchstarter von Panic! At The Disco haben mit ihrer ersten Single „I write sins not tragedies“ online einen extremen Hype ausgelöst und wie kann es anders sein, natürlich hat sich schnell eine Plattenfirma gefunden die sich bereit erklärt hat das erste Album „A Fever You Can´t Sweat Out“ zu veröffentlichen. Und genau das habe ich mir mal angehört.

In der ersten halben Stunde der CD trifft der Hörer eigentlich nur auf schwache bis durchschnittliche Songs. Falls man in dieser Zeit doch mal glaubt Potential zu entdecken, wird dieses eigentlich immer durch den übertriebenen Einsatz des Synthesizers, der wirklich störend wirkt, zunichte gemacht. Das Ganze wird dann beim Track Nummer 8 mit dem Namen „Intermission“ zur Spitze getrieben, da dieser mehr oder weniger nur aus einem Synthesizer-Solo besteht.

Hörer, die zu diesem Zeitpunkt die CD aus dem Player nehmen sind durchaus zu verstehen, aber schlecht beraten, denn scheinbar ist der Band bei diesem „Highlight“ das Gerät endlich eingegangen. Plötzlich wird Einem ein recht gutes und vor Allem ein angenehm zu hörendes Album geboten. Mit dem eher unspektakulären „But it´s better if you do“ bekommt man Zeit das Gedudel aus den Ohren zu verdrängen und es bietet eine wunderbare Einleitung zu dem besten Song der CD, nämlich der Single „I write sins not tragedies“. Ein Lied, das sowohl eine eingängige Melodie als auch einen brauchbaren Text zu bieten hat.

Auch die restlichen 3 Nummern haben ihre Qualitäten. Besonders hat mir bei „There´s a good reason these tables are numbered honey…“ und „Build god then we´ll talk“ gefallen, dass sie musikalisch abwechslungsreich sind.

Warum nicht gleich so ist die Frage die sich mir schon beim ersten Durchhören aufgedrängt hat. Scheinbar geht es doch. So ist „A Fever You Can´t Sweat Out“ ein Album, das zwar dadurch auffällt, dass es Anders ist, aber von meiner Seite nicht unbedingt empfohlen werden kann.

Hier geht’s zur Homepage und Hörproben.