Das Paris Hilton in die Musikbranche einsteigen will hat schon vor Monaten eingeschlagen wie eine Bombe und sicherlich gab es nicht Wenige, die der Sache skeptisch gegenüber standen. Dann kam die erste Single „Stars are blind“ auf den Markt und wurde genau das, worauf der Sommer noch gewartet hatte. Ein Hit.
Jetzt wurde das Album „Paris“ veröffentlicht

Wie von den Meisten erwartet ist „Paris“ ein recht oberflächliches Werk, das mehr durch überschwängliche Publicity als durch Inhalt glänzt.
Neben dem zugegeben überraschend eingängigen und stimmigen Hit „Stars are blind“ findet man auf der Platte eine Mischung aus Hip Hop Tracks und Girlie Pop. Das Highlight des Albums ist wohl die Interpretation des Rod Stewart Hits „Do you think I´m sexy“, die Einem das Gefühl gibt an einer Performance in einer Karaokebar teilzuhaben. Weiters erweisen sich die Songs „Nothing in this world“, „Screwed“ und „Turn it up“ als brauchbar.

Das Paris Hilton keine unbedingt begnadete Sängerin steht außer Frage. Das eine unbekannte Künstlerin mit dem gleichen Material ähnlichen Erfolg verbuchen könnte ist allerdings zu bezweifeln. Demnach gilt es den findigen Produzenten zu gratulieren, die erkannt haben, dass mit einer prominenten Person Geld zu machen ist und die es im Laufe der CD immer wieder schaffen das Stilmittel des Stöhnens geschickt einzusetzen.

Im Großen und Ganzen hat „Paris“ einen Hit zu bieten und versorgt den Hörer sonst mit durchschnittlichen Songs. Das klassische Album zu einem Sommerhit eben. Kann man mal gehört haben.

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