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Mit der Ballade “Hey there Delilah” haben die Plain White T´s einen der Hits des Jahres geliefert und auch das dazu gehörende Album “Every Second Counts” verkauft sich ganz ausgezeichnet. Zeit einmal einen genaueren Blick auf die Jungs zu werfen, die schon seit vielen Jahren als Underground-Band unterwegs sind.
Doch dieser riskierte Blick auf die Diskographie wirft gleich ein paar Fragen auf. Die erste davon muss sein, welcher Diskographie man glauben darf, denn man findet einige verschiedene im Netz. Konzentriert man sich auf die, die vertrauenswürdigen Seiten entstammen stößt man noch immer auf 2 unterschiedliche Zeitrechnungen. Die der Band und die aller Anderer.
Warum das so ist liegt wahrscheinlich daran, dass ihr aktueller Hit bereits auf dem 2005 veröffentlichtem Tonträger “All That We Needed” zu finden war, der dann kurzerhand aus der Diskographie gestrichen wurde. Stattdessen hat man das das Album “Every Second Counts“, das eigentlich schon 2006 erschienen ist, überarbeitet (”Hey there Delilah” wurde hinten drangehängt) und heuer noch mal veröffentlicht.
Etwas verwirrend aber da die Band erst kürzlich populär geworden ist möglicherweise der beste um Zug um die aktuelle CD unter die Leute zu bringen.
Musikalisch gesehen sind sich beide Alben recht ähnlich und spielen sich größtenteils im fröhlichen Pop/Rock, mit leichten Punk-Einflüssen, ab. Dabei klingen sie im Prinzip wie eine Mischung aus Fall Out Boy, Good Charlotte und The Click Five, sind aber eher bei letzteren anzusiedeln. “Hey there Delilah” ist dabei so ziemlich der einzige Ausreißer, was den Stil betrifft.
Neben diesem Song überzeugen auf dem aktuellen Album noch die Songs “Friends don´t let friends dial drunk” und “Making a memory“, wobei man vom 2005er Werk noch die guten Tracks “All that we needed” und “Last call” erwähnen sollte.
Die Plain White T´s sind auf jeden Fall ein erfreulicher Fund, denn sie haben einiges an brauchbarer Musik aufzuweisen. Das Gefühl für Zeit wird letztendlich ohnehin zur Nebensache, wenn man sich in ihrer Hitsingle fallen lassen kann…
Hier gehts zu Homepage und Hörproben (”All That We Needed” und “Every Second Counts 2006 oder 2007“)
08. May 2008 › 1 Kommentar ›
Gestern hatte ich endlich die Gelegenheit Austrofred live zu erleben und die Betonung liegt auf erleben, denn dieser Mann ist wohl einer der urigsten Künstler überhaupt. In Österreich auf jeden Fall. Seine Begabung populäre Melodien (hauptsächlich von Queen) mit bekannten heimischen Texten (die er leicht verändert) zu vermischen hat ihn bereits zu einer “Urban Legend” werden lassen. Unterstützt wird seine Performance noch durch großartige Ansagen zwischen den Songs.
Wer sich einen Eindruck verschaffen möchte, hier gehts zu seiner Homepage. Aber unter uns, spielt euch nicht zu lange damit herum, findet lieber raus wann und wo das nächste Konzert ist. Den Champion muss man live erlebt haben.
21. April 2008 › 1 Kommentar ›
“Fleisch ist mein Gemüse” ist ein Buch von Heinz Strunk, das ich vor einiger Zeit gelesen hab und jedem nur wärmstens empfehlen kann. Ein unfassbar witziges Werk nach einer wahren Geschichte. Absolut lesenswert.
Mittlerweile ist auch schon verfilmt worden. Kinostart in Österreich sollte demnächst sein. Ob der Film an das Buch herankommt ist aber fraglich. Man darf gespannt sein.
15. April 2008 › 0 Kommentare ›
Ein paar werden es wissen, ich hab in letzter Zeit an einem Video gearbeitet, das die letzten 10 Jahre in meinem Freundeskreis Revue passieren lassen soll. Nachdem ich den passenden Song gefunden habe und fleißig Fotos aussortiert wurden ist es jetzt fertig. Und wie ich finde ist es ganz gut geworden. Aber bitte, bildet euch eure eigene Meinung. Hier gehts zum Video.
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