Mit „Wenn jetzt Sommer wär“ hat Pohlmann wohl den stimmungsmäßig bisher besten Sommer-Song geliefert. Das dazugehörige Album „Zwischen Heimweh und Fernsucht“ bietet aber auch Unterhaltung für den Rest des Jahres.

Das Gitarrenpop die Stimmung äußerst positiv beeinflussen kann haben Künstler wie Jack Johnson schon zur Genüge bewiesen. Die Kombination mit deutschen Texten ist hingegen nicht unbedingt etwas Alltägliches. Und genau dieses Singen auf Deutsch ist der Vorteil von Pohlmann, aber eben auch ein leichter Ansatzpunkt für Kritik, denn bei Liedern in der eigenen Muttersprache hört man genauer hin.

Dieses Problem wird sich bei der ersten Singleauskopplung jedoch nicht ergeben, da „Wenn jetzt Sommer wär“ ein Wohlfühllied vom Feinsten ist. Das Album besteht aber nicht nur aus Liedern dieser Kategorie. „Zurück zu Dir“ und „Tut mir Leid“ gehen stimmungsmäßig in eine ganz andere Richtung. Weiters empfehlenswert sind der Header „Zwischen Heimweh und Fernsucht“, „Das Böse“ und der äußerst interessante Song „Cyborg“.

Melodien die sich gut anhören, Texte die man nachempfinden kann. So präsentiert sich der Deutsche Pohlmann bei seinem Debütalbum. Wie viel man als Hörer mit den Texten anfängt wird jeder für sich entscheiden müssen, aber „Zwischen Heimweh und Fernsucht“ ist sicherlich eine CD, die man sich anhören sollte. Egal zu welcher Jahreszeit.

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