Lange mussten Fans auf das neue Puddle Of Mudd Album warten, doch seit Anfang Jänner ist “Famous” nun endlich erhältlich und erfüllt die Erwartungen. Das muss es auch, da es seit Sommer 2007 immer wieder in regelmäßigen Abständen angekündigt wurde.

Puddle Of Mudd kennt und liebt man für ihre dreckigen, rockigen Nummern. Nicht wenige Hörer haben sich bei Songs wie “Control” oder “She fucking hates me” schon die Seele aus dem Leib gegrölt und auch das Talent für Balladen wurde allein schon durch “Blurry” bewiesen.
Damit hat sich die Band, die einst hoffnungsvolle Newcomer im Grunge waren, die Latte recht hoch gelegt. Umso genauer wird ihr neues Werk begutachtet.

Was beim durchhören von “Famous” sofort auffällt, die Platte ist gut. Voll gepackt mit rockigen Nummern, die ins Ohr gehen, startet Puddle Of Mudd in das neue Jahr. Das Album hat dabei einen Song, der unglaublich heraus sticht, nämlich “We don’t have to look back now“. Das allerdings nur, weil er, verglichen mit den restlichen Werken der Band, unglaublich kitschig herüberkommt. Musikalisch gesehen wird er aber nur eine Randnotiz bleiben, denn andere Tracks überzeugen auf Anhieb und bieten sich zum wiederholten Abspielen an.
Dazu gehören neben der aktuellen Single “Psycho” noch die Songs “Famous“, “Livin’ on borrowed time“, und “It was faith“, sowie die Nummer “I´m so sure“, die die Grunge-Wurzeln aufzeigt.

Famous” ist ein starkes Album und somit eine würdige Fortsetzung der Puddle Of Mudd Geschichte. Nicht ganz so mit potentiellen Hits voll gepackt wie erhofft aber solide und damit eine Bereicherung der Musiksammlung. Für Freunde des Genres auf jeden Fall empfehlenswert.

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