Vor ewigen Zeiten habe ich es schon angekündigt, jetzt ist es soweit. Nach langem warten folgt nun endlich das ersehnte Review des neuen Red Hot Chili Peppers Album „Stadium Arcadium“.

Nachdem ich genug Zeit hatte mir zu überlegen was ich über die CD schreiben kann, bin ich zu folgenden Ergebnis gekommen:

Die Platte ist ganz okay. Ein Red Hot Chili Peppers Album halt. Stimmungsmäßig eher ruhig gehalten mit ein paar Ausreißern. Bemerkenswert ist die Quantität, da „Stadium Arcadium“ aus 2 CDs (Jupiter und Mars) besteht. Wirklich schlecht ist auch kein Song, Manche eignen sich hervorragend als Hintergrundmusik. Besonders gefallen haben mir neben den 2 bisher erwähnten Liedern (Top 5 April und Juni) die Tracks „Snow“, “Strip My Mind“, “Wet Sand“, “Tell Me Baby” und “Made You Feel Better“. Wenn man also ein Fan von den RHCP ist kann man mit dem Kauf des Albums nichts falsch machen. Wenn man sie vorher nicht leiden konnte wird sich das durch diese Platte auch nicht ändern.

Und weil ich schon mal dabei bin hier ein paar weitere Sachen über die ich gestolpert bin:

Alien Ant Farm - Up In The Attic

Die Band die dadurch bekannt wurde, dass sie Michael Jacksons Klassiker „Smooth Criminal“ neu interpretiert hat ist wieder da und hat gleich ein neues Album mitgebracht. „Up In The Attic“ nennt sich das Werk, das unglücklicherweise recht schwach ausgefallen ist. Mir fehlt zwar die Möglichkeit (bzw. das Interesse) die CD mit älteren Werken zu vergleichen, aber nur 2 brauchbare Lieder („San Sebastian“ und „Crickets“) sind schon ein bisschen wenig.

Muse - Black Holes And Revelations

Auch hier fehlt mir ein wenig der Vergleich zu den Vorgänger-Alben, aber dem durchschnittlichen Hörer wird dieses Album wahrscheinlich zu anstrengend sein. Wirklich leicht und gut ins Ohr geht neben der aktuellen Single “Supermassive Black Hole” eigntlich nur “Starlight“, doch gerade das scheint das Markenzeichen einer Muse-Platte zu sein. Ausgefallene Musik für den ausgeschlafenen Fan.

Peeping Tom - PeepingTom

Zum Thema “Anspruchsvolle Musik” passt auch das Projekt
Peeping Tom von Mike Patton, seinerseits Sänger und Songwriter von Faith No More. Hier wagt sich das Multitalent in die verschiedensten Musikrichtungen und bietet den Hörern damit ein sehr abwechslungsreiches Album mit absoluter Starbesetzung. Eine ausführliche Kritik zu Peeping Tom, die ich nicht hätte besser schreiben können, findet ihr hier.

Seether - One Cold Night

Seether kennt man als aufmerksamer Hörer hauptsächlich dadurch, dass da vor einiger Zeit die Single “Broken” (mit Amy Lee von Evanescence) recht Medienpräsent war.
Die Band beschreibt die Musik die sie machen selbst als Grunge. Umso passender das diese CD ein Mitschnitt eines Unplugged Auftritts aus Seattle ist und spätestens wenn man die Lieder hört drängen sich Einem die Vergleiche zur Nirvana auf. In diesem Stil, also Grunge-Band spielt akkustisch, ist das gesamte Konzert gehalten. Wirklich gut sind dabei die Versionen von “Gasoline“, “Fine Again” und “Truth“.
Wahrscheinlich sollte man diese Platte einfach als “Tribute to Nirvana” akzeptieren. Nur eben mit den Songs von Seether.