Guten alternative Rock aus Frankreich hört man nicht jeden Tag. Umso mehr stechen die Künstler von Rhesus heraus, die gerade ihr Album “The Fortune Teller Said” veröffentlicht haben und damit nun auch internationalen Erfolg anstreben.

Rhesus mag zwar ein Name sein, der bei den Internet-Suchmaschinen zu ganz furchtbaren Ergebnissen führt, aber musikalisch sind sie sicherlich in der Lage Akzente zu setzen. Vom Stil her lehnen sie sich die Band ein wenig an die Killers an, kommen dabei aber ruhiger herüber, so dass die Spannweite teilweise bis Carpark North reicht. Das Talent für schnellere Songs teilen sie aber ganz bestimmt mit ersterer Gruppe.

Das Album “The Fortune Teller Said“, ist ein wunderbares, da es eben so vielseitig ist und dabei eine hohe Anzahl an starken Tracks zu bieten hat. Schon beim ersten Song freut man sich über diese Entdeckung und diese Begeisterung hält auch bis zum letzten Titel erhalten.
Die heraus stechenden Songs, wenn man sie so nennen mag, sind dabei “No directions“, “Hey darling“, “Little things“, “Black cat/White cat“, und “Forever“.

Rhesus haben sich mit diesem Album auf jeden Fall einen Fixplatz auf der Karte großer Musik gesichert und man kann nur hoffen, dass sie die wachsende Anzahl an Fans weiterhin mit solch starken und durchgehend guten Alben, wie “The Fortune Teller Said“, versorgen. Eine absolut erfreuliche Entdeckung am Ende des Jahres. Außerdem ein Album, das mich dazu bewogen hat über eine Einführung der “Best Newcomer” - Kategorie für die Jahrescharts nachzudenken. Auch wenn es für diese aufstrebende Gruppierung eigentlich ein paar Jahre zu spät kommt.

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