Sing-A-Longs And Lullabies
Vieles tut sich in der Musikwelt und um euch einen kleinen Überblick zu gewähren, versuche ich euch mit ein paar Reviews halbwegs aktueller Platten am Laufenden zu halten. Diese News drehen sich um Künstler wie Jack Johnson, U2, Per Gessle(!) und viele Andere.
Jack Johnson – Sing-A-Longs And Lullabies
Die Single “Upside Down” ist ja schon allgemein bekannt und die Meisten werden auch wissen, dass der Song der erste Ausläufer des Soundtracks zu dem Film „Curious George“ ist. Die Cd wurde komplett von Jack Johnson gestaltet und damit ergibt sich, wie könnte man es auch anders erwarten, eine wunderbar chillige Ansammlung von Liedern, die aber leider keine wirklichen Höhepunkte liefert. Einzig der Titelsong “Upside Down” und vielleicht noch “Wrong Turn“ stechen aus einem Soundtrack heraus, den man sonst als nette Hintergrundmusik abtun würde. Aber vielleicht soll es ja genau das sein und vielleicht muss man einfach den Film gesehen haben um die Musik besser würdigen zu können.
Per Gessle – Son of a plumber
Per Gessle, Sänger von Roxette, hat im Laufe des letzten Jahres das Solo-Album “Son of a Plumber” herausgebracht, das aber eigentlich nur durch die Menge an Liedern auffällt. 25 Tracks verteilt auf 2Cd´s klingen zwar recht beeindruckend, nur hat der Sänger dabei auf das entscheidende Erfolgsrezept seiner alten Band vergessen: Das Rockige! Das Album bietet zwar einige witzige Nummern, doch die meisten Tracks sind nicht einmal 2 Minuten lang und die Stimmung wird nicht oft genug gewechselt. Nett anzuhören waren aber die Songs „I Have A Party In My Head (I Hope It Never Ends)” und “Are You An Old Hippie, Sir”.
U2 & Mary J. Blidge – One
Wieder einmal so eine Geschichte bei der prominente Künstler auf die Idee kommen ein älteres Lied “wieder zu beleben”. Diesmal musste der U2-Klassiker „One“ dran glauben, wobei man meinen sollte, dass eine gute Sängerin wie Mary J. Blidge ein Lied nur verbessern kann. Leider funktioniert das in diesem Fall gar nicht und es bleibt nur zu hoffen, dass der Song nur in den Charts ist weil es sich um eine Wohltätigkeitsaktion handelt.
Yeah Yeah Yeahs – Show your bones
Das Hochgelobte Album der Yeah Yeah Yeahs, deren aktuelle Single „Gold Lion“ bei einigen Musiksendern äußerst populär ist, konnte mich leider gar nicht überzeugen. „Show your bones“ ist eine CD die hauptsächlich aus anspruchsvoller Musik besteht, das heißt, man braucht wohl einige Zeit um sich in die Lieder hineinzuhören. Der Beste und wahrscheinlich auch der harmonischste Song des Albums ist für mich „Cheated Hearts“.
Jesse McCartney – Beautiful soul
Eigentlich ist Jesse McCartney ein unscheinbarer Künstler. Seine aktuelle Single “Beautiful soul” kann man schon im Radio gehört haben und eigentlich wird er hier nur erwähnt weil es diese wunderbare CD-Kritik zu seinem Gleichnamigen Album gibt. Da gibt es nichts mehr zu sagen.
Staind – Chapter V
Auch ihr 5. Album, mit dem Sinnvoll gewählten Namen “Chapter V“, zeigt wieder einmal was die Stärke von Staind ist, nämlich die Balladen. Neben der bereits im letzten Jahr veröffentlichten Single “Right Here” überzeugen vor Allem die Songs “Schizophrenic Conversations“, “Please“, “Trippy” und das etwas positiver gehaltene “Everything Changes” und machen damit das Album nicht nur für Staind-Anhänger hörenswert.
Arctic Monkeys – Whatever people say I am, that´s …
Dieses Album war die positive Überraschung für mich, im Besonderen, da ich die Arctic Monkeys schon als typische Alternativo-Band abgetan hab, was sie im Prinzip auch sind. Aber durch die wirklich guten und animierenden Melodien und die Starke musikalische Umsetzung heben sie sich doch von den Mitsreitern in der Szene ab. Man sollte allerdings in der richtigen Stimmung sein, wenn man sich die CD anhört, da Lieder wie “I bet you look good on the dancefloor” oder “The view from the afternoon” stark die Lust zum Tanzen erregen werden.
“Whatever People Say I Am Thats What I´m Not” ist ein wirklich gelungenes Album, dass neben den Party-Nummern auch einige ruhige Lieder bietet. Das sollte man unbedingt gehört haben.
Silbermond – Unendlich
Zum Abschluss noch eine Ankündigung. Die neue Single “Unendlich” rotiert schon in den Playlists der Musiksender und auch auf das neue Album von Silbermond muss man nicht mehr lange warten. Am 21. April kommt es in die Läden und vorab kannst du dir schon ein paar Tracks auf der Homepage der Band anhören.
Ich hoffe es war diesmal viel Interessantes für euch dabei und ich freu mich auf mögliche Kommentare. Das war Barbara Eligmann, ich bin Explosiv.

Claudl
10 Apr 2006 13:10
So, nachdem ich den Vormittag damit zugebracht hab, mich durch diese Liste durchzuhören, kann ich nun endlich meinen Senf dazugeben!Juhu!
Son of a Plumber: Durchaus interessant zu hören, was Per Gessle ohne seine bessere Hälfte zusammensingt…besonders einfallsreich find ich seine Titel…
meine persönlichen Favourites waren “I never quite got over the fact the Beatles broke up” und “Kurt-the fastest plumber in the west”…wobei die musikalische Untermalung der Texte irgendwie gar nicht zu den kuriosen Titeln passen!Aber der Typ scheint echt Humor zu haben!Naja, nicht umsonst war ich mit meinen zarten 8 Jahren unsterblich in ihn verliebt!
Show your Bones: Das Album fand ich eigentlich ganz gut und so disharmonisch hab ich die Lieder nicht empfunden…besonders nachdem “Dudley” die Melodie eines Kinderliedes hat (nach dessen Titel ich verzweifelt gesucht hab, aber der mir partout nicht einfallen wollte!) und wittere ich bei “Phenomena” einen eklatanten Einfluß von LL Cool J ?!?
Beautiful Soul: Dazu möcht ich eigentlich nur sagen: GEILE KRITIK!!!
Die kann man schon fast als “Fundstück der Woche” deklarieren!
Chapter V: Also Staind-Balladen sind einfach zum Sterben schön…Schmacht! Kann gar nicht genug ‘von kriegen…
Whatever people say I am…: Fand ich ganz nett, aber man sollte sich vielleicht die Videos zu den Liedern nicht anschauen…weil da- ähnlich wie bei den Strokes- das Pink Floyd- Phänomen zutage tritt wie die Jauche aus der Grube…die Arctic Monkeys wirken irgendwie…jenseits von gut und böse…das dämpft dann auch ein wenig die Tanzlust…aber ansonsten durchaus hörenswert…
So, jetzt kann ich nicht mehr…frag mich nur wielange du an dem Artikel gearbeitet hast?!
03 Mar 2008 07:51
[...] waiting, wishing” stammen aus den Jahren 2005 und davor. Seitdem ist eigentlich nur der Soundtrack zum Film “Curious George” entstanden und der war, offen gesagt, relativ [...]
03 Oct 2008 14:31
[...] denn es ist kein einziges Mmmbop darauf zu finden. Nur Schmuddel-Rock Nummern wie sie schon bei Jesse McCartney und ähnlich Protagonisten nicht überzeugen [...]