Experten werden schon anhand der Überschrift erkennen worum es hier geht. Dem Rest sei gesagt, macht nichts! Außerdem hat der Artikel ja auch noch Anderes zu bieten.

Wir Sind Helden - Soundso

Die Helden sind wieder da und präsentieren ihre neue Platte “Soundso“. die mit “(Ode) An die Arbeit” auch gleich ein sehr nettes Intro zu bieten hat. Wie üblich kommen auch die guten Melodien nicht zu kurz und dennoch besteht das Gefühl, das nur wenige bis gar keine Hit-Kandidaten auf der CD zu finden sind.
Wobei ich möchte gleich anmerken, dass ich nie viel mit den bisherigen Wir sind Helden Alben auseinandergesetzt habe und eventuell genau das gleiche über frühere Werke geschrieben hätte nur um mich dann eines besseren belehren zu lassen. Dennoch, der hier gewonnene Eindruck ist der einer sympathischen Band mit haufenweise netter Musik, perfekt als Hintergrund zum chillen. Eine Platte die man durchlaufen lassen kann. Aber ohne (die gewohnten) Hits.
Gut gefallen mir die Songs “Die Konkurrenz“, “Für nichts garantieren” und “The geek (Shall inherit)“, die ich hören werde während ich gespannt darauf warte ob es ein und, wenn ja, wie folgenschwer dieser Irrtum war.

Manic Street Preachers - Send Away The Tigers

Aktiv sind die Manic Street Preachers schon sehr lange doch zuletzt richtig aufgefallen sind sie 1998 mit ihrem damaligem Song “If you tolerate this your children will be next“. Jetzt ist es wieder eine Single, die ihnen eine gewisse Aufmerksamkeit verschafft, nämlich “Your love alone is not enough” für die man sich die Dienste von Nina Persson und damit die Stimme der Cardigans sichern konnte. Trotz des Umstands, dass der Song wie ein langer Refrain klingt ist er gelungen und das trifft auch auf das Album zu, wenn auch unspektakulärer. Weiters herausstechend sind die Lieder “Underdogs” und “Autumnsong“, ein stranges Werk über Haare, das ein wenig Queen einfließen lässt.

Macy Gray - Big

Macy Gray kann man sicherlich zu den großen Stimmen der Musikindustrie zählen, denn ihr Talent hat sie schon mit einigen Alben bewiesen. Auch ihre aktuelle Platte “Big” steht früheren Werken um nichts nach und besteht aus einer chilligen Mischung aus Pop und R´n´B. Herausstechend sind dabei die Songs “Strange behavior“, “Shoo be doo“, “Treat me like your money” (feat. will.i.am) und “What I gotta do“. Das Album “Big” ist vielleicht nicht überragend aber wirklich nett (und) gemütlich.

Kings Of Leon - Because of The Times

Es ist der gewohnt strange Sound, der dem Hörer hier geboten wird und wie immer bei Kings Of Leon-Platten zahlt sich diese Eigenwilligkeit letztendlich in Form einiger Tracks aus. In diesem Fall sind das die Songs “Knocked up“, “Ragoo” und “Fans“, die zwar zunächst etwas gewöhnungsbedürftig aber letztendlich richtig gut sind.

Maroon 5 - It Won´t Be Soon Before Long

Da sind sie wieder die Kings of Hearts und wollen mit dem aktuellen Album ähnlichen Erfolg erziehlen wie mit dem Vorgänger. Viel Glück, Maroon 5. Viel Glück, denn bei nur 137 Sekunden guter Musik, passenderweise in Form des Songs “Little of your time“, wird das ein verdammt schweres Unterfangen. Aber vielleicht hilft ja die Community.