Staind @ Arena
Freitag, der 6. Februar 2009, 18 Uhr 55. 2 Freunde der Musik treffen sich um auf ein Konzert zu gehen. Der Weg in die Arena ist nicht weit und zahlreiche Fans der Gruppe Staind teilen diesen. Beim Veranstaltungsort angekommen wird nun das Hauptaugenmerk auf die Platzwahl gerichtet. Die Entscheidung fällt auf einen Sitzplatz in der vorletzten Reihe, man ist ja keine 20 mehr.
Erst einmal sitzend ist dann warten angesagt. Dem Einsatz des einen Freundes ist es zu verdanken, dass kurz darauf der Zeitplan für den Abend bekannt ist, auch die erste Runde Bier geht auf sein Konto. Um 20 Uhr startet also die Vorgruppe Enjoy Destroy den Musikabend und präsentieren sich dabei ganz gut. Keine überragende aber eine durchschnittlich gute Band, deren Songs ein wenig an Placebo erinnern. Genau das richtige um das Publikum ein wenig aufzuwärmen. Nach 40 Minuten Spielzeit verlassen sie die Bühne wieder, die Arena ist mittlerweile beinahe voll. In den nächsten 25 min werden sich auch die restlichen verbliebenen Plätze füllen.
21 Uhr 05. Durch weitere Bier gestärkt und voller Erwartung wird nun beobachtet wie Staind die Bühne betritt, die zuvor noch mit 15 Extra-Boxen “verstärkt” wurde. Was danach kommt sind 90 Minuten Musik vom feinsten. Ein großartiger Sänger und seine starke Band verwöhnen das Publikum mit einem wunderbaren Song nach dem anderen und produzieren eine fantastische Stimmung, wie sie die Arena noch nicht gesehen hat. Bei Songs wie “It´s been a while“, “So far away” oder “Outside” hat man das Gefühl, dass jeder aber auch wirklich jeder einzelne Gast mitsingt. Die Mischung aus rockigeren Nummern und den Balladen ist absolut gelungen und so verlässt Staind um 22 Uhr 30 die Bühne unter frenetischen Beifall, gefolgt von lautstarken “Zugabe”-Chören.
Kurz darauf kommt Aaron Lewis, der Sänger von Staind zurück auf die Bühne und bittet um Ruhe, für eine Zugabe, wie sie dieses Publikum wohl noch nicht gesehen hat. Denn als sich nach Minuten die Menge endlich beruhigt hat, bekommt sie einen Song zu hören der komplett Unplugged wiedergegeben wird. Kein Mikrophon, nur von der akustischen Gitarre begleitet. Das Ausmaß der Stille in der Halle wird den Hörern erst bewusst, als nach dem Ende des Songs, der Beifall zwanzigfach lauter zu sein scheint als das Lied selbst.
Um 22 Uhr 50 verlassen die beiden Freunde der Musik das Gelände um einen Abend der stark begonnen hat, würdig zu Ende zu bringen und dabei möglichst vielen Leuten zu erzählen was sie verpasst haben. Weil sie nicht Staind in der Arena gesehen haben…

Pietropizzi
10 Feb 2009 11:16
Das Konzert von Staind war echt ein Hammer! Die beste Stimmung die ich je in der Arena gesehen habe. Wie der Stefan schon erwähnt hat konnte vor allem der Wechsel zwischen Balladen und rockigen Nummern sehr überzeugen …
Grillmeister B
11 Feb 2009 06:10
Jetzt vermisse ich grad Wien und kann mir bildhaft vorstellen was ich alles verpasst habe!
itachi
11 Feb 2009 19:42
dann beweg deinen hintern hier her!