Sugarcult

Sugarcult, dass ist eine kalifornische Punk/Rock Band, die bisher eher durch Veröffentlichungen auf Teenie-Film Soundtracks aufgefallen ist. Dementsprechend hat sich bisher auch der größte Teil ihrer Musik angehört, doch mit “Lights out“, ihrem aktuellen Album, sind sie auf dem bestem Weg dieses Genre zu verlassen.

Das erste Mal aufgefallen sind die 4 Jungs im Jahr 2003, als sie ihren Song “Memory” für den Sampler “Punk goes acoustic” neu vertonten und dort aus einer Reihe starker Tracks deutlich herausgestochen sind.
Wenn man sich dann als aufmerksamer Hörer weiter informiert hat, ist man wahrscheinlich auf das Debütalbum “Start static” der Kalifornier gestoßen, das 2001 veröffentlicht wurde und mit Songs wie “Hate every beautiful day” oder “Lost in you” schon das Potential der Band aufgezeigt hat. Und dennoch war es, ähnlich wie der Nachfolger “Palm Trees And Power Lines” noch zu ungeschliffen, zu einseitig und hatte vor allem zu viele Songs, die recht spurlos am Hörer vorbei gegangen sind.

Gerade das sind Eigenschaften, die Sugarcult bei der aktuellen CD vermieden haben. Mit “Lights out” ist ihnen ein Album gelungen, dass man von Anfang bis Ende durchhören kann und wird. Auch wenn dabei etwas vom Punkigen verloren gegangen ist, wurde hier eine Platte produziert, die sich mit den Großen der Szene durchaus messen kann. Bei einigen Liedern hat man gar das Gefühl das zu hören was man von The Killers erwartet hätte.

Unter zahlreichen guten und rockigen Liedern stechen die Songs “Los Angeles“, “The Investigation“, “Shaking” und die aktuelle Single “Do it alone” noch besonders heraus und sollten auch einige Erfolge feiern können.

Ein wirklich starkes Album ist Sugarcult da gelungen. Vielleicht sind es noch zu wenige Lieder, die dem Hörer sofort gut ins Ohr gehen, aber wenn sie sich in diesem Tempo weiterentwickeln wird auch das bald kein Thema mehr sein. “Lights out” ist ganz sicher eine CD, die man zu Hause haben will.

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