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Funkmaster ›
Pietropizzi ›
Manche Dinge werden mit der Zeit leider nicht besser, sondern ganz im Gegenteil viel schlechter. Eindeutig in diese Kategorie fällt das Reservieren von Kinokarten beim UCI in der Millennium City. Vor vielen Jahren konnte ich bei fast allen Kinos meine Lieblingsplätze nur telefonisch vormerken und musste die Karten dann spätestens 30 Minuten vorher abholen. Heute kann ich mir dank modernster Technik nur wünschen, dass es wieder so leicht funktionieren würde wie damals.
Doch immer schön der Reihe nach. Gab es da nicht diese wunderbare Möglichkeit mir Kinokarten über das Internet zu reservieren? Konnte ich mir da nicht sogar genau die gewünschten Plätze aussuchen? Und hatte ich da nicht sogar die Möglichkeit die Karten entweder vormerken zu lassen oder gleich zu kaufen? Ja, ja und nochmal ja. Was soll also dieser ironische »modernste Technik« Hinweis, wo doch alles besser geworden ist?
Meiner Erinnerung nach gab es tatsächlich eine Zeit in der sich das Organisieren von Kinokarten aufgrund oben genannter Gründe angenehm einfach bewerkstelligen lies, doch scheint diese Ära leider vorbei zu sein. Als besonders störend empfinde ich wie gesagt die Einstellung des UCI-Teams im Bezug auf Kundenfreundlichkeit:
Es sind nur zwei Punkte, aber die wiegen für mich irrsinnig schwer. Ich mache Reservierungen gerne online, vor allem wenn ich mir auf einem Plan genau den Platz aussuchen kann auf dem ich sitzen werde, bin aber gleichzeitig nicht davon angetan auch online zahlen zu müssen. Wieso kann man das nicht getrennt machen? Hat doch früher auch funktioniert. Zum zweiten Punkt: Laut der UCI-Webseite gibt es Zeiten an denen man auch persönlich am Telefon reservieren kann, ich musste leider die Erfahrung machen, dass das nicht stimmt und das auch zu den angegebenen Zeiten kein Mensch (wörtlich zu nehmen) abhebt und man anstatt dessen mit einer diesen tollen »drücken-sie-x-wenn-sie-y-wollen-Maschinen« verbunden wird. Noch dazu nehmen diese Roboter ihre Aufgabe verdammt ernst. Das System ist immer das gleiche: Mit »1« gehts eine Auswahl zurück, mit »2« wählt man aus und mit »3« gehts eine Auswahl weiter. Diese Prozedur erledigt man für den gewünschten Film, den Tag, die Uhrzeit, die Anzahl der Karten und die Sitzposition (eher vorne, mitte, hinten). Das Ergebnis: nach 7 Minuten und 417 Zahlen auf dem Handy-Display hat man Plätze reserviert, die der Computer als beste noch verfügbare Plätze erachtet. DER COMPUTER!!! Das die KI-Forschung in den letzten Jahren solche Fortschritte gemacht hat wäre mir entgangen.
versucht bitte eure Kunden nicht durch einen Computer bevormunden zu lassen, ich kann mir erstens nicht vorstellen, dass es jemanden gibt der das gerne über sich ergehen lässt und zweitens sollte jedes System mit dem der User in Verbindung steht (User Interface) diesem das Leben möglichst leicht machen und nicht umgekehrt. Ach ja, wenn ich schon dabei bin: Warum seit ihr das einzige Kino das seine Reihen plötzlich anders herum beschriftet? Wo sitze ich denn wenn ich in der letzten Reihe sitzen möchte und vor allem was kommt als nächstes? Zufällige Reihennummerierung? Nach hinten schauende Sitze? Oder doch irgendwann leere Kinosäle …
6 Kommentare
Benedikt
28. November 2006 um 13:07
Katastrophe. Der Computer schlägt ernsthaft die besten noch verfügbaren Plätze vor?! Sie haben die Reihennummerierung umgedreht?! Das kann schon deswegen nicht funktionieren, weil Sitzplatzgeschmäcker ja verschieden sind und die Reihennummerierung seit Jahren etabliert ist … . Ich hab in meinem Blog eh schon oft drüber gejammert, aber Kinos scheinen es irgendwie nicht zu kapieren.
Was das Karten online kaufen angeht: Ich würde mir ehrlich gesagt wünschen, dass das endlich forciert wird. Und damit meine ich, dass ich online Karten zu ermäßigten Preisen kaufen kann — und vor allem, so viele ich will! Es kann nicht sein, dass z.B. Cineplexx da noch immer den Höchstpreis verlangt und einen ganzen Euro als “Kreditkartenbonus” draufschlägt (das war vor einiger Zeit noch so, ich hätt’s ja gern nachgeprüft, aber der Website findet man ja nix).
Pietropizzi
28. November 2006 um 16:33
Ja der Computer gibt einem tatsächlich die Sitzplätze vor! Man hat keinen Einfluss darauf, außer in etwa vorne, mitte oder hinten. Das ist furchtbar, weil ich sitze z.B. lieber etwas weiter vorne und in der mitte als hinten und dafür am Rand, aber jemand anderer wird das vermutlich genau umgekehrt sehen. Das mit den Reihennummern versteh ich einfach nicht. Da muss ich nächstes mal an der Kassa wen Fragen, falls die den Grund überhaupt kennen.
Mit dem online Karten kaufen kenn ich mich nicht aus, aber ich kann mir gut vorstellen dass sie auch da viel pfuschen, aber selbst bei einem perfekten online Bezahlsystem sollten sie die Möglichkeit des reinen Plätze reservierens nicht abschaffen.
Eve
30. November 2006 um 13:59
ja na bitte dann würd ich sagen Tod dem UCI!!
die Milleniumcity is eh grauslich.
Pietropizzi
30. November 2006 um 20:12
Naja prinzipiell hast du schon recht, aber es ist ja nicht so dass die anderen Kinos puncto Kundenorientiertheit um so viel besser wären. Und außerdem ist der Premierensaal schon eine Wucht
Benedikt
01. December 2006 um 09:31
Und so funktioniert’s in Schweden.
Pietropizzi
01. December 2006 um 11:14
In Skandinavien funktioniert einfach alles besser, sogar das Karten reservieren im Kino. Manchmal ist es einfach deprimierend in Österreich zu leben …
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Beat it
16. May 2008 › 0 Kommentare ›
Fall Out Boy zusammen mit John Mayer covern einen Michael Jackson Klassiker. “Beat it” ist das Opfer und hier das aktuelle Video dazu.
Immer wenn man glaubt man hat alles gesehen, kommt so was…
Austrofred
08. May 2008 › 1 Kommentar ›
Gestern hatte ich endlich die Gelegenheit Austrofred live zu erleben und die Betonung liegt auf erleben, denn dieser Mann ist wohl einer der urigsten Künstler überhaupt. In Österreich auf jeden Fall. Seine Begabung populäre Melodien (hauptsächlich von Queen) mit bekannten heimischen Texten (die er leicht verändert) zu vermischen hat ihn bereits zu einer “Urban Legend” werden lassen. Unterstützt wird seine Performance noch durch großartige Ansagen zwischen den Songs.
Wer sich einen Eindruck verschaffen möchte, hier gehts zu seiner Homepage. Aber unter uns, spielt euch nicht zu lange damit herum, findet lieber raus wann und wo das nächste Konzert ist. Den Champion muss man live erlebt haben.
Fleisch ist mein Gemüse
21. April 2008 › 1 Kommentar ›
“Fleisch ist mein Gemüse” ist ein Buch von Heinz Strunk, das ich vor einiger Zeit gelesen hab und jedem nur wärmstens empfehlen kann. Ein unfassbar witziges Werk nach einer wahren Geschichte. Absolut lesenswert.
Mittlerweile ist auch schon verfilmt worden. Kinostart in Österreich sollte demnächst sein. Ob der Film an das Buch herankommt ist aber fraglich. Man darf gespannt sein.
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