Damon Albarn hat wiedermal ein neues Projekt. Nach großen Erfolgen mit Blur und den Gorillaz agiert er jetzt mit 3 weiteren hochbegabten Musikern (Paul Simonon, Simon Tong und Tony Allen) unter dem Namen The Good, The Bad And The Queen und ihre Mission lautet: “Musik von Briten für Briten“.

Was Damon Albarn anfasst wird zu Gold. Das sollte man zumindest glauben, wenn man sich so die Presseberichte und Kritiken des aktuellen Albums The Good, The Bad And The Queen durchliest, denn selten hat man erlebt, dass ein Album von den Medien so gepusht wurde. Selbst beschreibt das Multi-Talent sein neues Werk als “Die Musik der Gorillaz ohne Hip Hop” und trifft damit den Nagel auf den Kopf.

Demnach geht es hier, im positivsten Sinne ausgedrückt, um melancholische Melodien, denn wenn man seinem vorherigen Projekt den Beat und den Rap nimmt bleibt eigentlich nur ein langsamer Song, geprägt von einer jammernden Stimme.
Meine Damen und Herren: The Good, The Bad And The Queen

Wenn überhaupt können die Songs “History Song” und “Kingdom of doom” aus einem Album herausstechen, das im Großen und Ganzen eigentlich nur eine Gefühlsregung erlaubt. Nämlich die Depression.

Das eine Combo, die aus derartig talentierten Musikern besteht, Aufsehen erregt ist zu verstehen. Wenn es aber das ist, was dabei rauskommt, wird die restliche Welt wahrscheinlich gut damit leben können wenn The Good, The Bad And The Queen Musik für Briten machen.

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