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Falls sich jetzt jemand schon falsche Hoffnungen macht - Nein das ist nicht die ungeschnittene Version von dem allseits bekannten Rick Salomon Film: “One Night in Paris”!Â
Da meine Schwester ja gerade ihr Auslandssemester in Paris genießt, habe ich beschlossen sie für ein paar Tage zu besuchen.
Voll bepackt mit Gewand und Fressalien (Nina wollte noch ein paar Sachen aus Wien, und meine Familie denkt scheinbar in Frankreich gibt es nichts zu essen
!) habe ich mich auf den Weg gemacht. Beim Einsteigen ins Flugzeug wurde mir bestätigt, dass Noten nicht so wichtig sind - Hauptsache positiv. Anderenfalls hätte es mich beunruhigen müssen, dass die ca. 40 Tonnen Technik rund um mich im Test nur ein Gut (2,2) bekommen haben!

Nachdem ich in Paris heil gelandet bin (das „Landungs-Klatschen“ hab ich mir im Vergleich zu einigen anderen verkniffen), hat die Suche nach dem RER begonnen, mit dem ich dann in die Stadt bis Denfert-Rochereau gefahren bin! Dort hat mich dann schon mein Schwesterchen empfangen um mir den Weg zu ihrem Studentenheim zu erleichtern. Bereits hier kam es zur ersten näheren Erfahrung mit der französischen Gastfreundschaft gegenüber Touristen: Nina hat in der Metrostation versucht an einem Donnerstag ein Wochenticket für die aktuelle Woche zu kaufen, was allerdings nicht möglich war, da eine Wochenkarte von Montag bis Montag gilt – und wenn die Woche bereits begonnen hat, kann man sich kein Ticket mehr kaufen —angeblich— Resultat: 10 Einzelfahrscheine!
Egal – ab ins Studentenheim – essen – duschen – ein bisschen plaudern,…
Am Abend waren wir dann in einem Club namens MIX in dem eine Erasmus Party stattfand. Dort haben wir ein paar von Ninas neuen Freunden getroffen - alles sehr nette Leute! Der Club war sehr cool: zweistöckig – gute Musik – viele Scheinwerfer – und zum Platzen voll!
Am Nachhauseweg in der Nightline, machte ich die zweite Erfahrung mit der französischen Gastfreundschaft: Beim Einsteigen in den Bus erkundigte sich die Nina beim Fahrer ob meine Fahrscheine hier gültig sind. Er bestätigte uns, dass sie gelten – ich entwertete einen und die Fahrt ging los. Nach wenigen Stationen mussten wir umsteigen – aber zum Glück kam unsere 2. Nightline ebenfalls sofort, sodass wir nicht warten mussten. Doch dann: „Fahrscheinkontrolle“. Ich zeigte dem Kontrolleur meinen Fahrschein woraufhin er begann mich auf französisch anzulabern. Die Nina fragte ihn was das Problem ist – er behauptete mein Fahrschein ist nicht gültig (obwohl Zeitstempel von vor ca. 10 min) -> Diskussion – Lange Rede kurzer Sinn: Ich hätte beim Umsteigen ein neues Ticket lösen müssen und muss 35 Euro Strafe zahlen oder mit auf die Polizei um dort 65 Euro abzugeben! Doch das ist ja noch nicht ärgerlich genug. Mangels an Kleingeld gaben wir dem „netten Herrn“ 50 Euro. Anstatt uns 15 Euro zu retournieren, damit wir aussteigen können (wir hatten bereits unsere Station erreicht und das wusste er auch), steckte er den 50er ein und lehnte sich genüsslich zurück. Ihr glaubt ja gar nicht wie lange jemand brauchen kann um eine Bestätigung fürs Schwarzfahren zu schreiben und anschließend 15 Euro Retourgeld aus seinen Taschen zu kramen. Einige Stationen weiter durften wir dann endlich aussteigen -> weiter Fußmarsch zurück - wenigstens war die Geldbörse leichter :-(!
Samstags waren wir ein bisschen sightseeing: Angefangen mit dem Montmatre, wo wir das Sacré-Coeur und das Moulin Rouge besichtigt haben, ging es dann weiter zum Cimetiere du Pere-Lachaise, das ist ein Friedhof auf dem einige berühmte Persönlichkeiten begraben sind. Am Abend waren wir dann in einem Pub.
Am nächsten Tag haben wir uns Notre Dame angeschaut und sind dann von dort am Hôtel de Ville (Rathaus) vorbei zum Centre Georges Pompidou gegangen. Später haben wir uns dann bei Fabienne zum gemeinsamen Crep-Essen getroffen - sehr lecker! Auch an diesem Abend haben wir uns ins Nachtleben gestürzt. Wir waren in Panthéon genauergesagt im Quartier Latin das ist sozusagen das Studentenviertel mit lauter kleinen Häusern - meiner Meinung nach eine sehr schöne Gegend. Dort waren wir dann in einem Lokal das im Keller einen Club hat - relativ klein, aber nett!
Den Sonntag haben wir dazu genützt um zum Tour Eiffel zu fahren. Auf Grund des schlechten Wetters (kalt und schlechte Sicht) sind wir allerdings nicht raufgefahren. Dann waren wir nochmals bei der Ile de la Cité Souvenirs kaufen. Von dort sind wir zum Arc de Triomphe gefahren und dann die Avenue des Champs Élysées hinuntergegangen. Vom Place de la Concorde haben wir uns ins Louvre weiterbewegt. Danach bin ich nochmal zum Place de la Concorde zurückgefahren, da man von dort den Eifelturm sehr schön sieht. Nachdem ich ihn auch bei Dunkelheit bestaunt hatte, beendete ich die Stadtrundfahrt und fuhr zurück zum Studentenheim, wo meine Schwester schon für Fabienne und mich gekocht hatte.
Am Montag in der Früh, nahm ich dann mein Flugzeug zurück nach Österreich
Resümee: Wir haben viel besichtigt und unternommen wie ihr den Fotos entnehmen könnt! Es war ein sehr netter Kurzurlaub, und ich hab die Gastfreundschaft von der Nina sehr genossen!!!
2 Kommentare
karo
01. March 2006 um 21:21
hey, axel!!! wusste gar nicht, dass du à paris chez nina warst! war sicher ziemlich cool! und nina, vielleicht könntest du manchmal ein bissi weniger fortgehen und dich vor deinem computer zum skypen einfinden ;).
Pietropizzi
03. March 2006 um 13:43
Cool, cool. Dein Besuch hört sich sehr nett an. Bis auf die Geschichte mit dem netten Schaffner, aber wenn die berüchtigte französiche Aroganz und die Unfreundlichkeit von öffentlich Bediensteten zusammentreffen kann nichts Gutes rauskommen.
Was die Note des Flugzeuges betrifft; es ist zwar nur eine 2,2 aber immerhin der Testsieger, ich nehme an die anderen Fluglinien werden wohl keine Aufkleber haben. Obwohl es sicher lustig wäre (vielleicht für versteckte Kamera).
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Beat it
16. May 2008 › 0 Kommentare ›
Fall Out Boy zusammen mit John Mayer covern einen Michael Jackson Klassiker. “Beat it” ist das Opfer und hier das aktuelle Video dazu.
Immer wenn man glaubt man hat alles gesehen, kommt so was…
Austrofred
08. May 2008 › 1 Kommentar ›
Gestern hatte ich endlich die Gelegenheit Austrofred live zu erleben und die Betonung liegt auf erleben, denn dieser Mann ist wohl einer der urigsten Künstler überhaupt. In Österreich auf jeden Fall. Seine Begabung populäre Melodien (hauptsächlich von Queen) mit bekannten heimischen Texten (die er leicht verändert) zu vermischen hat ihn bereits zu einer “Urban Legend” werden lassen. Unterstützt wird seine Performance noch durch großartige Ansagen zwischen den Songs.
Wer sich einen Eindruck verschaffen möchte, hier gehts zu seiner Homepage. Aber unter uns, spielt euch nicht zu lange damit herum, findet lieber raus wann und wo das nächste Konzert ist. Den Champion muss man live erlebt haben.
Fleisch ist mein Gemüse
21. April 2008 › 1 Kommentar ›
“Fleisch ist mein Gemüse” ist ein Buch von Heinz Strunk, das ich vor einiger Zeit gelesen hab und jedem nur wärmstens empfehlen kann. Ein unfassbar witziges Werk nach einer wahren Geschichte. Absolut lesenswert.
Mittlerweile ist auch schon verfilmt worden. Kinostart in Österreich sollte demnächst sein. Ob der Film an das Buch herankommt ist aber fraglich. Man darf gespannt sein.
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