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Das U4 hat geschlossen. Diese Nachricht hat die Meisten von uns dank dem VergL schon erreicht. Jetzt ist es an der Zeit innezuhalten und sich der Geschichte und der Erlebnisse in diesem Lokal zu erinnern.
VergL und ich haben eben das gemacht und möchten euch an unseren Erinnerungen teilhaben lassen:
Funkmaster:
Meine erster U4 Abend war im Sommer des Jahres 2000, also kurz vor/nach der Matura. Animiert von einer bezaubernden Maturareise-Bekanntschaft wagte ich damals den ersten Vorstoß ins äußere Wien. Auch wenn ich mich nicht mehr an Details erinnern kann, weiss ich, ich muss Spaß gehabt haben. Schließlich war ich in den darauf folgenden Monaten immer wieder dort. Meistens mit der Anna und der damaligen Crew. Bis zum Dezember des Jahres war ich bestimmt an die 15 mal dort. Ab Jänner hieß es dann strammstehen für Vater/Mutter Staat wodurch die Möglichkeiten etwas eingeschränkt wurden.
Als Grundwehrdiener hatte das U4 eine ganz eigene Bedeutung. Zumindest wenn man in der MTK stationiert ist. Ist ja ganz in der Nähe. Ab April 2001 war ich dann also wieder ein paar Mal dort. Das wiederum führt mich zu der ersten wesentlich Erinnerung.
Mai 2001: Der Beginn meiner ersten längeren Beziehung nach einem wunderbaren Gespräch, dass mit “Scheiss drauf” endete. Am selben Abend hat mich auch noch der Gregor abgeschleppt.
Ein anderer unvergesslicher Abend war ein Oldie-Sonntag an dem das einzige Highlight darin bestand, dass um 1Uhr die Tequilla-Happy Hour begann. Peter und ich haben uns danach ganz gut amüsiert.
Eines Abends haben der Gregor und ich die Tanzfläche unsicher gemacht mit unserer Interpretation von “Around the world” von Daft Punk. Da waren wir das Highlight!
Nicht zu vergessen die Dance-Battles die ich geführt habe. Ich habe sie alle gewonnen!(Auch gegen dich, Claudl!) Die kämpfe mit der Nebelmaschine. Die Musik im kleinen Raum (5 Jahre lang “No Diggity” und Jovanotti). Die lustige Klofrau. Das Cut am Kopf vom Scheinwerfer. Der Sturm, das Bier, der Tequilla. Ich werd das Alles wohl vermissen.
Meinen vermeintlich letzten Auftritt im U4 hatte ich im Jänner. Da haben der Gregor und ich meinen Geburtstag gefeiert. Wirwaren ein wenig betrunken und hatten viel Spaß. Mein fröhlicher Begleiter hat den Abend würdig beendet indem er Mädels die uns mitgeteilt haben, dass sie noch Frühstücken gehen gesagt hat: “Ma wurscht”
War schon eine geile Zeit!
VergL: Liebes u4 !
Öfters war ich in dir, und immer hatte ich trotz Deiner Kostspieligkeit meine ‚helle Freud’! Dank der wunderbaren Erfindung der Digicam, kann ich mich sogar noch an einige Besuche erinnern. Hätte ich jemals an das SWS (Super Worstcase Szenario) gedacht, ich hätte Dich wohl nicht besucht. Aber mal ehrlich: haben wir uns darüber schon jemals Gedanken gemacht?? In Deinem wohlig, feuchtem Schoß konnten wir all diese ‚vibes’ vernehmen, uns bewegen, tanzen, toben – schlicht für ein paar Stunden wohlfühlen
Ja, nicht um uns abzufüllen warst Du da, nein! (das haben wir vorher gemacht!) Nein, zu unserem Plaisier warst du da, Kontakte zu pflegen. An einem unprominenten Ort ein prominentes Lokal… gut genug der Lobhudelei, sauteuer wars schon, und das technische Drumherum kann man heut schon auf vielerlei Homepages für den Preis eines Tickets erstehen. Aber was war das U4 für mich? Nun ein paar vergessliche Abende… grölend, feiernd – ja bestimmt. Mein letzter Abend dort (an den ich mich aktiv erinnern kann) war mit SchwesterS SchwesterY dem Kollega ¦bier ¦Faß Dr. FM und k-ro [mit K].
Adieu, pfiat´gott und auf (hofftentlich) wiedersehn !
Solltest du Lust haben schreib doch deine Erinnerungen als Kommentar und nimm Teil an unserer nostalgischen Ehrdarbietung.
16. May 2008 › 0 Kommentare ›
Fall Out Boy zusammen mit John Mayer covern einen Michael Jackson Klassiker. “Beat it” ist das Opfer und hier das aktuelle Video dazu.
Immer wenn man glaubt man hat alles gesehen, kommt so was…
08. May 2008 › 1 Kommentar ›
Gestern hatte ich endlich die Gelegenheit Austrofred live zu erleben und die Betonung liegt auf erleben, denn dieser Mann ist wohl einer der urigsten Künstler überhaupt. In Österreich auf jeden Fall. Seine Begabung populäre Melodien (hauptsächlich von Queen) mit bekannten heimischen Texten (die er leicht verändert) zu vermischen hat ihn bereits zu einer “Urban Legend” werden lassen. Unterstützt wird seine Performance noch durch großartige Ansagen zwischen den Songs.
Wer sich einen Eindruck verschaffen möchte, hier gehts zu seiner Homepage. Aber unter uns, spielt euch nicht zu lange damit herum, findet lieber raus wann und wo das nächste Konzert ist. Den Champion muss man live erlebt haben.
21. April 2008 › 1 Kommentar ›
“Fleisch ist mein Gemüse” ist ein Buch von Heinz Strunk, das ich vor einiger Zeit gelesen hab und jedem nur wärmstens empfehlen kann. Ein unfassbar witziges Werk nach einer wahren Geschichte. Absolut lesenswert.
Mittlerweile ist auch schon verfilmt worden. Kinostart in Österreich sollte demnächst sein. Ob der Film an das Buch herankommt ist aber fraglich. Man darf gespannt sein.
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1 Kommentar
Bender
03. October 2005 um 13:26
U4 - da war der Abend mit der ersten großen Liebe und den großen Hits der 60er. Der Abend als wir einfach nicht reingegangen sind. Der Abend als ich zu betrunken war, um mich einer Fast-Vergewaltigung durch ein nicht minder betrunkenes Mädchen zu erwehren. Oder der Abend, an dem ich eigentlich garnicht mehr weggehen wollte, es doch noch gemacht hab und eine Menge kapiert hab (Danke übrigens).
Das U4 ist öffentlich und persönlich gewesen, je nachdem, was man nicht erwartet. Ich ziehe meinen Hut und sage Adieu.
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