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Sich Videos im Internet anzusehen ist heute aus der Onlinewelt nicht mehr wegzudenken, spätestens seit YouTube groß geworden ist. Neben den klassischen Amateurfilmen aus Googles Videodienst gibt es aber auch schon eine Reihe von Videoblogs mit den verschiedensten Thematiken. Was man jedoch vermisst sind Überblick und Benutzerfreundlichkeit. Ab jetzt nicht mehr.
Miro wird einigen von euch vielleicht noch unter dem früher verwendeten Namen »Democracy Player« bekannt sein. Mit der Namensänderung wurde allerdings auch am Produkt selbst einiges zum Guten verändert. Miro ist in seiner Grundfunktion ein Videoplayer der alle (ich habe es nicht überprüft) Videoformate abspielen kann, was aber an sich noch nichts besonderes ist, denn das kann der schlankere VLC auch. Miro jedoch konzentriert sich in seiner Ausrichtung auf Videos im Internet.
Der Kernbereich von Miro sind die sogenannten TV-Kanäle von denen es im Moment ca. 2200 gibt. Es handelt sich jedoch nicht um kommerzielle Fernsehsender, sondern um Videos aus Videopodcasts und Videoblogs zu den verschiedensten Themen. Miro ist in diesem Bereich also sowas wie eine Videoblog-Suchmaschine. Technisch basieren die Channels auf RSS-Feeds, sind also auch hier den klassischen Weblogs sehr ähnlich. Sehr praktisch ist auch das Downlaodsystem: Bei jedem abonnierten Kanal kann man einstellen das neue Episoden automatisch runtergeladen werden sobald sie vorhanden sind. So bleibt man auf dem neuesten Stand und sofern man Miro immer im Hintergrund laufen hat sind die Videos schon fertig auf der Festplatte wenn man sie sehen will. Apropos auf der Festplatte: Standardmäßig werden alle Videos aus den TV-Kanälen nach einigen Tagen wieder gelöscht, was mir gut gefallen hat weil man das oft vergisst und die Festplatte immer voller wird. Mit einem Klick auf »Keep« kann man aber ganz einfach einzelne Videos behalten und die Standardeinstellung lässt sich natürlich ändern wenn es jemandem nicht zusagt. Ich habe schon einige nette Channels über den eingebauten Programmführer gefunden.
Mehr oder weniger nebenbei ermöglicht Miro auch die Suche nach Videos bei einigen beliebten Videodiensten, darunter natürlich YouTube, aber auch Yahoo! und DailyMotion nur um einige zu nennen. Großer Vorteil gegenüber dem Besuch auf der Webseite: die Videos können lokal abgespeichert werden! Weiters kann man aus allen möglichen Videos seine eigenen Playlisten erstellen, ein Dienst bei dem ich mir vor kurzem noch dachte es wäre praktisch das bei YouTube Videos machen zu können (naja wieder zu spät eine Idee gehabt).
Durch die Fähigkeit von Miro auch Bittorrent Dateien runterladen zu können ergibt sich noch eine interessante, aber leider illegale Anwendungsmöglichkeit. Bevor wir damit anfangen möchte ich darauf hinweisen das dieser Teil nur auf die Möglichkeiten aufmerksam machen möchte und in keinster Weise als Ermutigung zum Verletzen von Copyright Gesetzen verstanden werden soll. Wie in diesem Artikel auf CNET genauer beschrieben ist es möglich mittels Miro und z.B. tvRSS.net (Als RSS zur Verfügung gestellte Bittorrentlinks zu vielen verschiedenen Serien) diese RSS Links einzubinden und somit automatisch auch hier die neuesten Folgen runterzuladen.
Aber wie gesagt: Man bewegt sich hier auf illegalem Boden, also ich möchte von der tatsächlichen Benutzung abraten.
Miros Konzept gefällt mir sehr gut und hat eine rosige Zukunft vor sich. Das Programm funktioniert stabil, hat noch einige kleine Macken über die man aber hinwegsehen kann. Besonders gut gefällt mir auch die eigens von den Miro-Machern aufgesetzte Webseite makeinternettv.org, die eine gute Dokumentation über alle Gebiete der Videoerstellung liefert. Vor allem für Einsteiger senkt das die Hemmschwelle auch einen eigenen Videoblog zu erstellen. Für den ersten Einstieg in Miro selbst eignet sich übrigens dieses kurze, ca. drei Minütige Video. Probiert es aus und sagt mir was ihr euch denkt …
16. May 2008 › 0 Kommentare ›
Fall Out Boy zusammen mit John Mayer covern einen Michael Jackson Klassiker. “Beat it” ist das Opfer und hier das aktuelle Video dazu.
Immer wenn man glaubt man hat alles gesehen, kommt so was…
08. May 2008 › 1 Kommentar ›
Gestern hatte ich endlich die Gelegenheit Austrofred live zu erleben und die Betonung liegt auf erleben, denn dieser Mann ist wohl einer der urigsten Künstler überhaupt. In Österreich auf jeden Fall. Seine Begabung populäre Melodien (hauptsächlich von Queen) mit bekannten heimischen Texten (die er leicht verändert) zu vermischen hat ihn bereits zu einer “Urban Legend” werden lassen. Unterstützt wird seine Performance noch durch großartige Ansagen zwischen den Songs.
Wer sich einen Eindruck verschaffen möchte, hier gehts zu seiner Homepage. Aber unter uns, spielt euch nicht zu lange damit herum, findet lieber raus wann und wo das nächste Konzert ist. Den Champion muss man live erlebt haben.
21. April 2008 › 1 Kommentar ›
“Fleisch ist mein Gemüse” ist ein Buch von Heinz Strunk, das ich vor einiger Zeit gelesen hab und jedem nur wärmstens empfehlen kann. Ein unfassbar witziges Werk nach einer wahren Geschichte. Absolut lesenswert.
Mittlerweile ist auch schon verfilmt worden. Kinostart in Österreich sollte demnächst sein. Ob der Film an das Buch herankommt ist aber fraglich. Man darf gespannt sein.
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