Das Thema Videospiele - heutzutage sollte man wohl eher Computerspiele dazu sagen - ist im Zusammenhang mit Gewalttaten von Jugendlichen nicht so leicht aus der täglichen Medienberichterstattung zu verdrängen. Ich würde nicht sagen, dass es sich hierbei um einen Dauerbrenner handelt, aber vor allem wenn es wieder neue Fälle gibt, in denen Jugendliche in der Schule Amok laufen und ihre Lehrer und Mitschüler erschießen, kommt es immer wieder zu großer Empörung über die brutalen Computerspiele.

Machen es sich diejenigen, die so denken - also vor allem Eltern, Politiker, aber auch die Medien selbst (denn die müssen ja gerade reden) - nicht einbißchen leicht? Ich muss zugeben ein großer Freund künstlicher, digitaler Welten zu sein und möchte mir deshalb auch nicht anmaßen objektiv zu sein, aber ich glaube daran, dass die meisten Menschen zwischen der Spielewelt und der Realität unterscheiden können - ja sogar Jugendliche können das. Werden die Fähigkeiten der Jugendlichen hier unterschätzt? Ist es nicht sogar gut, sich in einer Welt außerhalb unserer abreagieren zu können?

Eine sehr pragmatische Herangehensweise an dieses Thema, habe ich vor kurzem beim durchstöbern des www in einem sehr interessanten Artikel gefunden. Dieser hat mich auch dazu bewegt diese paar Zeilen zu schreiben, doch jetzt möchte ich euch zu besagtem Text weiterleiten. Wenn ich euer Interesse geweckt habe, dann lest ihn euch auf jeden Fall durch: The Truth About Violent Youth and Video Games