Weidmannsheil! Ich habe heute einen Siebenschläfer gefangen! Diese kleinen bösartigen Tiere wohnen bei uns im Geschirraufzug, und kommen ab ca. 22 Uhr hervor um auf die Pirsch zu gehen. Trifft man sie das erste mal an, können sie einen schon erschrecken, mich allerdings - einen erfahrenen Großwildjäger - mit nichten! Mit den Reflexen einer Raubkatze ausegestattet (manche sagen einer toten Raubkatze…) griff ich geistesgegenwärtig zu einer Eisbox (etwa Schuhschachtel großes Transportmedium für Speiseeis) stülpte sie über die blutrünstige Bestie, zog es auf ein Tablett, und weg damit. Den Chef gefragt was ich damit machen soll hat er nur gemeint: “essen”! Da aber die Küche um 22 Uhr schon zu hat, war auch mein bevorzugtes Kochgerät schon außer Betrieb - die Fritteuse. Mist! Also die “humane” Lösung, und ab unter das Nudelholz. Schade. Aber es musste sich ja mit mir anlegen. Einzig Sorgen machte mir, mit welch Freude unser Küchenchef den Henker spielte…
Okee alles Unfug, ich habe das Monster in die Freiheit des angrenzenden Gartens entlassen. Das Vieh wird so bald zu seinen miesen Freunden zurückkehren können. Nicht weniger lustige Zeitgenossen, aber weit weniger spektakulär sind die Ameisen die in der Zapfanlage hausen. Ziemlich schwer die Biester aus dem Cola zu angeln. Eine richtige Herausforderung. Und es bringt irgendwie Spannung in den Arbeitsalltag!
Eine eher traurige Geschichte ist die, von der kleinen Maus, die ihr Ende im Kühlhaus unter einem 25 Liter Bierfass fand. Aber was soll ich sagen, zwei Wochen… ach was! Hat ohnehin nur 5 Grad Celsius; da merkt man das einfach nicht sofort. Und wie Sie sich noch im Tod an den Boden gekrallt hat, als wollte sie mir sagen: ” Lass mich , du bist doch nur eifersüchtig auf meine Gruft!”. Die Gute hat aber ein würdiges Ende in der Papierpresse gefunden - ach was für ein Spaß!
….aber nun, Atv+ und die *Clips* rufen….aha was Frauen so mögen (laut der Anmoderation einer in…kaum was gekleideten Schönheit)