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Eine Woche ist es jetzt her, das ich das Vergnügen hatte Yellowcard live zu erleben. Zwar war der Kartenpreis ungewöhnlich hoch, da ich dafür ins zauberhafte Städtchen Nottingham reisen musste, aber der Aufwand hat sich gelohnt. Ganz sicher sogar!
Um ehrlich zu sein, wusste ich nicht ganz was ich zu erwarten hatte, da ich die Popularität der Gruppe in England nicht einschätzen konnte. (Um ganz ehrlich zu sein hat niemand, dem ich vom Konzert erzählt habe, gewusst wer Yellowcard sind.) So habe ich zumindest gleich zwei Überraschungen erlebt. Einerseits waren Unmengen von Teenagern vor der Halle und andererseits standen diese Alle brav in einer Reihe angestellt(!). Die Engländer sind eben ein gesittetes Völkchen. In Begleitung der zwei reizenden Damen Claudl und Diana war es natürlich ein Leichtes sich vorzudrängen und schon bald waren wir im Saal.
Hier galt es nun die perfekte Position für die Show zu finden. Da ich auch nicht jünger werde war das nicht in der Menschenmenge, sondern daneben auf den Stiegen, also erhöht, mit perfekter Sicht auf Bühne und Zuschauer, außerdem nur ein paar Schritte von der Bar entfernt. Nachdem die Punkband Engerica als Vorgruppe geglänzt hatte und gute Stimmung da war kam Yellowcard auf die Bühne.
Das Konzert wurde mit “Lights And Sounds” eröffnet und mit “Ocean Avenue” beendet und in den 90 Minuten dazwischen wurden musikalische Höchstleistungen geboten. Neben den imposanten Schlagzeug- und Gitarrensolis beeindruckte vor Allem, wie motiviert die Band war zu spielen. Man merkte richtig wie viel Spaß die 5 Jungs (besonders der Violinist!) dabei hatten. Auch das Publikum wurde immer wieder eingebunden und man kann gar nich beschreiben wie unglaublich gut es von oben aussieht, wenn 500 Leute singen, tanzen, springen und voll zur Musik abgehen.Die Besten Lieder des Abends waren dabei “Avondale” und “Life Of A Salesman“.
Wenn sich die Chance ergibt, kann ich nur empfehlen ein Konzert der Gruppe Yellowcard zu besuchen. Es war wirklich großartig und am Liebsten würde ich sofort wieder fahren!
Einziges Manko: Es gab keine Zugabe. Trotz langem Überlegen hat auch keiner von uns herausgefunden was “Zugabe” auf Englisch heisst! Ideen?
10 Kommentare
Claudl
16. March 2006 um 18:16
Das Konzert war auf jeden Fall in jeglicher Hinsicht echt genial-habs selten erlebt, daß ich von Anfang bis Ende total aufgekratzt und euphorisch war!
Ich bin jetzt noch ganz aufgeregt, wenn ich jemandem davon erzähl…
Die unterschlagene Zugabe sehe ich als kulturell bedingt.In England is es wohl Brauch stattdessen alles was so auf der Bühne rumliegt ins Publikum zu schmeißen…erspart den Roadies Arbeit, allerdings frag ich mich wieviele Drumsticks ein Drummer so besitzt…so wie die immer verschenkt werden…
Übrigends: “Zugabe” heißt im musik. bzw. theat. Milieu “encore”…zumindest laut Wörterbuch…nachdem’s aus dem Französischen kommt, wird das wohl der Grund sein, warum die Engländer nicht danach schreien…
Benedikt
16. March 2006 um 21:37
Bist du nur wegen dem Konzert nach Nottingham gefolgen oder hast auch ein bisschen Urlaub gemacht?
Zugabe: Mein Tipp wäre auch “Encore”.
Funkmaster
17. March 2006 um 07:40
Nein nein, ein wenig Urlaub war auch dabei. War ja insgesamt 5 Tage weg.
Bender
17. March 2006 um 08:18
“Encore” stimmt. Lässt sich ohnehin besser gröhlen als “Zugabe”. Zwei Silben sind einfach besser als drei.
Genau so sind (finde ich) britische Rockbands grundsätzlich besser als amerikanische. Ich glaube, die USA haben den Rock zwar erfunden, aber die Briten haben kapiert, was man damit anfangen kann…
lg Bender
ida
23. March 2006 um 13:56
lieber stefan, ich glaub du hast das wichtigst der reise vergessen!!!!!!!!!
Funkmaster
23. March 2006 um 14:09
Liebe Ida, wie könnte ich? Aber wenn ich den Artikel “Ida live” nenne haben wir so viele Besucher, dass der Server zusammenbricht. Also dachte ich es ist besser dieses Star-Meet´n´Greet für mich zu behalten. Ich hoffe du verstehst.
ida
24. March 2006 um 16:05
ich verstehe …
wirsindecht.org » Archiv » Top 5 März
07. April 2006 um 16:53
[…] Ja, wieder Yellowcard. Diesmal ist es ein Lied aus dem Album “Ocean Avenue” dass ich, vor Allem, durch das Konzert wiederentdeckt habe und das durch einen sehr eingängigen Refrain besticht. Flipsyde - Angel […]
Julia
02. July 2006 um 17:09
och mensch hast du ein glück… ich wollte zum yellowcard-konzert nach köln, hab aber keinen gefunden, der mitkommt…
man hat aber auch schon auf der dvd beyond ocean avenue gesehen, dass es keine zugabe gibt und dass stattdessen drumsticks ins publikum geworfen werden…
Funkmaster
03. July 2006 um 23:50
Ja, das mit der Zugabe war ich halt nicht gewöhnt, aber das Konzert hat sich auf jeden Fall gelohnt!
Wenn du beim nächsten Auftritt wieder Niemanden zum Mitgehen bewegen kannst gibst einfach Bescheid und ich komm nach Köln.
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Beat it
16. May 2008 › 1 Kommentar ›
Fall Out Boy zusammen mit John Mayer covern einen Michael Jackson Klassiker. “Beat it” ist das Opfer und hier das aktuelle Video dazu.
Immer wenn man glaubt man hat alles gesehen, kommt so was…
Austrofred
08. May 2008 › 1 Kommentar ›
Gestern hatte ich endlich die Gelegenheit Austrofred live zu erleben und die Betonung liegt auf erleben, denn dieser Mann ist wohl einer der urigsten Künstler überhaupt. In Österreich auf jeden Fall. Seine Begabung populäre Melodien (hauptsächlich von Queen) mit bekannten heimischen Texten (die er leicht verändert) zu vermischen hat ihn bereits zu einer “Urban Legend” werden lassen. Unterstützt wird seine Performance noch durch großartige Ansagen zwischen den Songs.
Wer sich einen Eindruck verschaffen möchte, hier gehts zu seiner Homepage. Aber unter uns, spielt euch nicht zu lange damit herum, findet lieber raus wann und wo das nächste Konzert ist. Den Champion muss man live erlebt haben.
Fleisch ist mein Gemüse
21. April 2008 › 1 Kommentar ›
“Fleisch ist mein Gemüse” ist ein Buch von Heinz Strunk, das ich vor einiger Zeit gelesen hab und jedem nur wärmstens empfehlen kann. Ein unfassbar witziges Werk nach einer wahren Geschichte. Absolut lesenswert.
Mittlerweile ist auch schon verfilmt worden. Kinostart in Österreich sollte demnächst sein. Ob der Film an das Buch herankommt ist aber fraglich. Man darf gespannt sein.
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